Aus Dschungel gerettet

Kinder erholen sich gut

(13.06.2023) Die Erholung läuft nach Plan: den vier Geschwistern Cristin, Tien Noriel, Soleiny und Lesly, die nach 40 Tagen im kolumbianischen Dschungel gerettet wurden, geht es gut. Die Kinder seien "sehr guter Stimmung, sie haben gemalt und gezeichnet", berichtet die Vize-Chefin der kolumbianischen Familienfürsorge ICBF, Adriana Velasquez. Außerdem berichtet sie, dass die indigenen Kinder gerne reden würden und sehr gut drauf seien.

Die Geschwister befinden sich derzeit in einem Militärkrankenhaus in Bogotá. Sie werden hier medizinisch betreut und aufgepäppelt. Zwei der Kinder hätten am Montag Fieber gehabt, ein anderes steht wegen einer möglichen Lebensmittelvergiftung unter Beobachtung. Die kleinste Tochter Christin wird derzeit noch intensivmedizinisch betreut. Dies habe aber nichts mit ihrem Zustand zu tun, sondern mit ihrem Alter. Sie wurde im Dschungel ein Jahr alt. Alle Kinder seien aber am Weg der Besserung und ihre Erholung verlaufe nach Plan.

40 Tage lang waren die Kinder alleine im kolumbianischen Dschungel, nachdem sie am 1. Mai mit einem Kleinflugzeug im Amazonas-Regenwald abgestürzt sind. Die Mutter starb laut Aussagen der Kinder nur vier Tage nach dem Unglück. Die Geschwister waren dann auf sich alleine gestellt. Sie ernährten sich von Pflanzen und 1,5 Kilogramm Maniomehl, das sie im Flugzeugwrack fanden. Das war aber nicht genug, weswegen die Kinder stark abmagerten. Ein Suchteam fand die Kinder schließlich vergangene Woche.

Bei wem die Kinder in Zukunft leben werden, ist derzeit noch nicht klar: Angehörige der im Dschungel verstorbenen Mutter äußern nämlich schwere Vorwürfe gegenüber dem Kindesvater. Er soll die beiden jüngsten Kinder misshandeln. Der Vater weist diese Vorwürfe allerdings zurück. Bis alle Angelegenheiten geklärt sind, hat das ICBF die Vormundschaft übernommen. Die Großmutter mütterlicherseits kündigte jedoch an, das Sorgerecht für die vier Geschwister zu beantragen.

(EC/APA)

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