Baby geschüttelt: Mordversuch

Vater in Salzburg vor Gericht

(11.09.2019) Er soll sein Baby fast tot geschüttelt haben und dafür muss sich heute ein 33-Jähriger in Salzburg vor Gericht verantworten. Die Anklagte lautet auf versuchten Mord. 2017 soll der Mann seinen damals erst fünf Monate alten Sohn so heftig geschüttelt haben, dass dieser Einblutungen unter der Hirnhaut erlitten hat. Die Ärzte haben das Kind zum Glück retten können.

Der Vater behauptet, sein Sohn sei in der Tatnacht nach einem Fläschchen blau angelaufen, er drohte zu ersticken. Das Schütteln sei eine Panikreaktion gewesen. Franz Essl, der Anwalt des Angeklagten:
"Mein Mandant war nie gewalttätig, er wollte seinen geliebten Sohn nie verletzen. Er hat damals in Panik den Buben geschüttelt. Dem Kind geht es heute zum Glück wieder sehr gut, es gibt keine Folgeschäden. Die Familie lebt auch heute noch zusammen, sie waren gemeinsam auf Urlaub."

Und dennoch drohen dem 33-Jährigen heute 10 bis 20 Jahre oder sogar lebenslange Haft.

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