Baby in Müll gefunden

Müllauto war zu spät dran

(18.12.2019) Grausamer Fall in Griechenland: In der Stadt Kalamata hat eine Frau ein ausgesetztes Baby im Müll gefunden. Die Verspätung der Müllabfuhr hat in diesem Fall ein wahres Wunder bewirkt und das Baby vor dem Tod bewahrt.

"Das Baby hatte Glück im Unglück", so Kalamatas Bürgermeister Thanassis Vassilopoulos zum Fernsehsender Alpha TV. Der Säugling ist in einen mehrere Meter langen Müllabwurfschacht geworfen worden. Glück im Unglück, denn das Müllauto in dem Viertel ist zu spät dran gewesen.

In der Zwischenzeit hat eine Frau, die oft streunende Tiere auf der Straße füttert, das Kind gefunden. Es ist mit Atembeschwerden in ein Krankenhaus gebracht worden. Es werde sich vermutlich vollständig erholen, heißt es. Wie gefährlich die Situation gewesen ist, aus der das Kind gerettet wurde, hat Bürgermeister Vassilopoulos noch einmal deutlich gemacht: "Die Müllautos nehmen den Müll nicht nur mit, sie pressen ihn."

(MT/ 18.12.19)

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