Baby tot nach Angriff

Selenskyj will Vergeltung

(14.08.2023) Bei russischen Artillerieangriffen im Süden der Ukraine sind sieben Menschen getötet worden, darunter auch ein erst gut drei Wochen altes Baby. Fünf Personen, darunter eine vierköpfige Familie mit Vater, Mutter, einem Zwölfjährigen und ein 23 Tage altes Mädchen, seien beim Beschuss des Dorfes Schyroka Balka im Gebiet Cherson am Sonntag ums Leben gekommen, teilten die ukrainischen Behörden mit. Im benachbarten Dorf Stanislaw wurden zwei weitere Erwachsene getötet. Mittlerweile sind dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine mindestens 500 Kinder zum Opfer gefallen, rund 1.100 weitere wurden verletzt, wie die Generalstaatsanwaltschaft in der Hauptstadt Kiew mitteilte.

Die Ukraine machte unterdessen weiter Druck auf Deutschland, Taurus-Marschflugkörper für die Verteidigung gegen Russland zu liefern. Die Ukraine brauche diese, "um mehr Leben ukrainischer Soldaten und Zivilisten zu retten und um die Befreiung ihrer Gebiete zu beschleunigen", sagte Außenminister Dmytro Kuleba der "Bild am Sonntag". "Die Formel ist einfach: Eine größere Reichweite der Raketen bedeutet eine kürzere Dauer des Krieges." Mit der Waffe könne die Ukraine "die russischen Besatzungstruppen auf ukrainischem Boden weit über die Frontlinie hinaus erreichen, ihre Logistik stören und Kommandozentralen und Munitionsdepots zerstören".

Auch in Deutschland forderten Politiker aus den Regierungsparteien und der Opposition, den ukrainischen Streitkräften das für die Zerstörung von Bunkern und geschützten Gefechtsständen auf bis zu 500 Kilometer Entfernung geeignete Waffensystem zu überlassen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte sich allerdings zunächst zurückhaltend. Wie in der Vergangenheit werde die Bundesregierung jede einzelne Entscheidung immer sehr sorgfältig überprüfen, sagte er im ZDF-"Sommerinterview" der Sendung "Berlin direkt".

In den Regionen Kursk und Belgorod an der Grenze zur Ukraine schossen die russischen Streitkräfte eigenen Angaben zufolge insgesamt vier ukrainische Drohnen ab. Es habe keine Schäden oder Verletzte gegeben, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Angaben waren nicht unabhängig zu verifizieren. In den vergangenen Wochen waren mehrere mutmaßlich ukrainische Kampfdrohnen bis in die russische Hauptstadt Moskau geflogen und hatten dort Sachschaden angerichtet.

Selenskyj will Vergeltung

Nach der Tötung einer vierköpfigen Familie durch russischen Artilleriebeschuss in der Südukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj Vergeltung angekündigt. "Jeder vernichtete Besatzer, alle verbrannten russischen Fahrzeuge, Feuer in ihren Hauptquartieren und Lagerhäusern, die äußerst aussagekräftige 'Vernebelung' der Krimbrücke und mehr - all das beweist, dass wir kein Verbrechen Russlands unbeantwortet lassen werden", sagte er in seiner täglichen Videobotschaft.

(fd/apa)

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