Baby und Kind verbrannt!

Feuer in Altbau!

(25.03.2024) Tragisches Unglück heute Früh! Bei einem Großbrand in einem Altbau im deutschen Solingen sind am Montagmorgen vier Menschen getötet worden, darunter ein Säugling und ein weiteres Kind. Die vier Opfer waren eine Familie, wie eine Sprecherin der Stadt bestätigte. "Es ist ein Tag der Trauer für unsere ganze Stadt", sagte der Solinger Bürgermeister Tim Kurzbach. Neun Menschen wurden laut Stadt Solingen mit unterschiedlich schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.

"Der Tod einer ganzen Familie ist ein Tag der Trauer für unsere ganze Stadt", erklärte Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach und ordnete Trauerbeflaggung an. Weitere neun Menschen kamen mit unterschiedlich schweren Verletzungen in Krankenhäuser. Das Haus ist unbewohnbar. Die Mieter müssen von der Stadt anderweitig untergebracht werden.

Das Feuer sei vermutlich im ersten Obergeschoss des etwa 100 Jahre alten Hauses mit einem hölzernen Treppenhaus ausgebrochen und habe sich rasend schnell ausgebreitet, sagte ein Feuerwehrsprecher. Aus dem ersten Stock seien die Flammen aus den Fenstern geschlagen, als die Einsatzkräfte zu dem Haus kamen. Der Brand war der Feuerwehr um 2.47 Uhr gemeldet worden. Etwa 40 Menschen hätten sich fast gleichzeitig bei der Notrufzentrale gemeldet, sagte ein Sprecher. Innerhalb von sechs Minuten seien die ersten Feuerwehrleute am Brandort gewesen. Die Feuerwehr setzte bis zu 120 Einsatzkräfte ein.

Beim Eintreffen der Feuerwehr habe das Holz-Treppenhaus "rotglühend im Vollbrand gestanden", sagte der Einsatzleiter Gottfried Kreuzberg. Der Fluchtweg sei "komplett weggebrannt". "Zu diesem Zeitpunkt konnten die Hausbewohner nur noch über die Fenster gerettet werden", hieß es in der Mitteilung der Stadt.

Suche nach Kindern

Schon am Morgen hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Danach begann die nervenaufreibende Suche nach einem vermissten kleineren Kind, einem Säugling, von dem zunächst jede Spur fehlte. Immer wieder fuhren Feuerwehrleute mit Hebebühnen an der rußgeschwärzten Fassade hoch und stiegen über das Dach in das Gebäude, zwischenzeitlich wurde so auch ein Spürhund ins Haus gebracht.

Sucheinsatz gefährlich

Dabei sei der Sucheinsatz im Obergeschoss durchaus gefährlich gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Ein Teil des Bodens war dort nämlich durch die Flammen weggebrannt. Schließlich die traurige Gewissheit: Die Einsatzkräfte brachten über das Dach einen Leichensack ins Gebäude. Kurz danach bestätigte die Stadt auch den Tod des vierten Opfers.

Brandursache unklar

Die Brandursache war zunächst unklar. Die Brandermittler der Polizei übernahmen am frühen Nachmittag den Brandort und begannen mit der Suche. Notfallseelsorger kümmerten sich nach dem Einsatz nicht nur um Hausbewohner, sondern auch um Einsatzkräfte der Feuerwehr, wie die Stadt mitteilte. "Ich kann kaum in Worte fassen, wie traurig ich heute bin, insbesondere, wenn ich an die Kinder denke", erklärte Solingens Oberbürgermeister.

(fd/apa)

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