Baby vegan ernährt

Australische Eltern verurteilt

Das Urteil ist gefallen: Australische Eltern sind jetzt zu 300 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden, weil ihre Tochter komplett unterentwickelt ist. Grund ist eine strenge vegane Ernährung. Die Folgen sind richtig heftig. Das Mädchen war mit fast zwei Jahren erst so weit entwickelt wie ein Kleinkind, das normalerweise im Alter von drei Monaten ist. Mit 19 Monaten hat die Tochter wegen der veganen Ernährung noch nicht einmal Zähne gehabt und nicht mehr als fünf Kilo gewogen.

Das Baby ist mit Haferflocken, Kartoffeln, Reis, Tofu, Brot, Erdnussbutter und Reismilch ernährt worden. Obst und Rosinen waren auch erlaubt. Fleisch und alle anderen tierischen Produkte waren aber ein absolutes Tabu-Thema. Doch nicht nur das, die Eltern haben auch komplett darauf verzichtet, das Kind impfen zu lassen.

Letztes Jahr hat sich der Gesundheitszustand der Kleinen drastisch verschlechtert. Die Ärzte haben sofort Alarm geschlagen, denn die Mangelernährung hat natürlich Spuren im Körper des Mädchens hinterlassen. Das Kind liegt in der Entwicklung weit zurück.

Das Mädchen ist jetzt bei ihrer Tante, die Eltern dürfen sie aber regelmäßig besuchen. Das ist nicht der einzige Preis, den das Paar für die streng vegane Ernährung zahlen muss. Die beiden sind zwar einer möglichen Haftstrafe entgangen, 300 Sozialstunden müssen sie aber dennoch leisten.

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