„Bachelor“-Finalistin verstorben!
Tot in einer Schlucht gefunden!
(08.04.2026) Die Tote, die in einer abgelegenen Schlucht gefunden wurde, ist die Influencerin und frühere „Bachelor“-Finalistin Annabella Lovas. Sie wurde nur 32 Jahre alt. Jetzt herrscht traurige Klarheit in einem lange ungeklärten Todesfall auf Gran Canaria.
Mehr als ein Jahr lang rätseln Ermittler über die Identität der Frau. Nun gelingt der entscheidende Durchbruch: Ein Zahnabgleich bringt Gewissheit. Die Leiche kann eindeutig der ungarischen Influencerin zugeordnet werden, die zuvor als vermisst gemeldet worden war.
Schockfund in abgelegenem Canyon
Der Fall beginnt bereits im März des vergangenen Jahres: Bergsteiger entdecken im Canyon El Berriel im Süden Gran Canarias eine tote Frau. Die Leiche liegt zwischen Felsen, teilweise unbekleidet und kopfüber in einem Naturpool. Aufgrund des fortgeschrittenen Verwesungs-Zustands ist eine Identifizierung zunächst unmöglich.
Auch Tattoos oder andere Merkmale liefern keine Hinweise.
Interpol eingeschaltet – lange keine Spur
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, sogar Interpol wird eingebunden. Trotzdem bleibt die Identität der Frau monatelang unklar. Erst die Untersuchung eines Backenzahns bringt schließlich den Durchbruch. Experten erklären, dass Zähne oft entscheidend sind, da sie extrem widerstandsfähig sind.
Bekannt aus „Der Bachelor“
Annabella Lovas wird 2021 als Finalistin der ungarischen Ausgabe von „Der Bachelor“ bekannt. Danach arbeitet sie als Influencerin und Moderatorin.
Nach einer Krebserkrankung zieht sie nach Gran Canaria.
Todesursache bleibt offen
Ein Gewaltverbrechen kann laut Obduktion ausgeschlossen werden. Die genaue Todesursache ist jedoch weiterhin unklar. Ermittler vermuten, dass Lovas nach heftigen Regenfällen möglicherweise von einer plötzlichen Sturzflut überrascht wurde. Denkbar ist auch, dass ihr Körper erst später in den Canyon gespült wurde.
Gefährliche Gegend
Der Canyon El Berriel gilt als schwer zugänglich und gefährlich. Steile Felsen, enge Wege und fehlender Handyempfang machen das Gebiet riskant – besonders bei Unwettern. Ein tragischer Fall, der lange ungeklärt bleibt und erst durch forensische Details aufgeklärt werden kann. Für die Angehörigen bringt die Identifizierung nach über einem Jahr zumindest Gewissheit – auch wenn viele Fragen offenbleiben.
(fd)