Bademeister veruntreut 850.000€

Einfach Pfand erfunden

(31.03.2026) Ein Bademeister soll 850.000 Euro veruntreut haben - heute wird er am Landesgericht Salzburg wegen Veruntreuung von 850.000 Euro zu einer teilbedingten Haftstrafe von 24 Monaten, davon 16 Monate auf Bewährung, verurteilt. Der Beschuldigte soll als Mitarbeiter eines Hotelbetriebes im Pinzgau in den Jahren von 2018 bis 2024 ein Pfand für geliehene Handtücher und Bademäntel verbucht haben, obwohl er die Zahlungen laut Anklage erfunden hat, und das fiktive Pfand selbst kassiert hat.

Der Pinzgauer war grundsätzlich geständig. In zahlreichen Einzelfällen soll er im Kassensystem die Aus- und Rückgabe von Handtüchern und Bademänteln gegen das dafür vorgesehene Pfand bloß vorgetäuscht haben. Mit dem Geld aus diesem Pfand-Trick soll er den gehobenen Lebensstil seiner Freundin finanziert haben.

Als Ursache für den hohen Negativsaldo am Pfandkonto vermutete man zunächst einen Softwarefehler im Computersystem des Betriebes. Schließlich wird festgestellt, dass genau an jenen Tagen, an denen der Beschuldigte in der Badewelt Dienst gehabt hat, es besonders viele Pfandrückgaben gegeben hat. Videoaufnahmen aus einer Überwachungskamera helfen dabei, den Schwindel aufzudecken.

Dem Privatbeteiligten wird dem Urteil zufolge 800.000 Euro Schadensersatz zugesprochen, wie Gerichtssprecher Thomas Tovilo-Moik informiert. Der Angeklagte verzichtet auf Rechtsmittel. Die Staatsanwaltschaft gibt keine Erklärung ab. Deshalb ist das Urteil nicht rechtskräftig.

(FJ/APA)

Spritpreisbremse: Einigung

Soll ab 2.April greifen

Verlag mit Anzeige gegen OpenAI

Immer mehr klagen

Jimi Blue - Diversion wackelt

Doch Gerichtsurteil?

Mann überfährt Mutter - tot

Mit Traktor

Verfolgungsjagd in Skigebiet

Einbruch im Bergrestaurant

Sex mit Twins - Wer ist Vater?

Fall vor Gericht

Antilope im Zoo erschossen

Von Unbekanntem

FIFA testet Abseits-Revolution

Pilotprojekt in Kanada