+++Banküberfall Ferlach+++
KTN: Großfahndung läuft!
(16.03.2026) Ein bewaffneter Bankräuber hat am Montagmorgen in Kärnten einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. In einer Bankfiliale in Ferlach (Bezirk Klagenfurt-Land) bedrohte ein bislang unbekannter Mann eine Mitarbeiterin mit einer mutmaßlichen Faustfeuerwaffe und erbeutete Bargeld. Anschließend flüchtete der Täter. Eine groß angelegte Alarmfahndung läuft.
Banküberfall Montagfrüh in Ferlach
Der Überfall ereignete sich laut Polizei gegen 9.00 Uhr in einer Bankfiliale in Ferlach, rund zehn Kilometer südlich von Klagenfurt im Rosental. Der Täter betrat die Filiale und bedrohte eine Bankangestellte mit einer vermutlich echten Faustfeuerwaffe. Unter dem Druck der Bedrohung übergab die Mitarbeiterin Bargeld. Wie viel Geld der Täter erbeuten konnte, ist derzeit noch unklar.
Kurz danach verließ der Mann die Bank und flüchtete – möglicherweise zu Fuß oder mit einem Fahrrad.
Große Alarmfahndung mit Hubschrauber
Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei eine Alarmfahndung mit allen verfügbaren Kräften ein. Mehrere Streifen, Spezialkräfte sowie ein Polizeihubschrauber suchen seither nach dem flüchtigen Bankräuber. Auch die Spurensicherung wurde aktiviert. Ermittler sichern derzeit Videoaufnahmen, Spuren am Tatort und mögliche Hinweise von Zeugen.
Täter sprach Kärntner Dialekt
Nach ersten Angaben der Polizei wird der Verdächtige wie folgt beschrieben:
- etwa 1,80 Meter groß
- männlich
- sprach Kärntner Dialekt
- soll mit einer Faustfeuerwaffe bewaffnet gewesen sein
Weitere Details zu Kleidung oder Fluchtrichtung wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Mitarbeiterin blieb unverletzt
Trotz der bedrohlichen Situation wurde niemand verletzt. Die betroffene Bankmitarbeiterin erlitt jedoch einen erheblichen Schock und wurde vor Ort betreut. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Besonders wichtig könnten Beobachtungen im Bereich der Bank oder verdächtige Personen in der Umgebung zum Zeitpunkt des Überfalls sein.
Ermittlungen laufen
Die Polizei arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, den Täter auszuforschen und seine Fluchtroute zu rekonstruieren. Hinweise könnten auch aus Überwachungskameras in der Umgebung oder aus Zeugenaussagen stammen. Ob der Täter allein gehandelt hat oder möglicherweise Komplizen beteiligt waren, ist derzeit ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.
(fd/apa)