Beinahe-Unfälle auf Flughäfen

Luftfahrtbehörde alarmiert

(06.05.2023) Auf den Start- und Landebahnen amerikanischer Flughäfen ist es seit Anfang des Jahres laut der zuständigen Behörde sechs Mal zu gefährlichen Situationen gekommen. Die Serie von Beinahe-Unfällen wirft Fragen zur Sicherheit in der US-Luftfahrt auf und veranlasst die Verkehrsbehörde NTSB, dem Problem auf den Grund zu gehen.

Nach ersten Ermittlungen zu den jüngsten Störungen auf Start- oder Landebahnen ("runway incursion") trommelt das National Transportation Safety Board (NTSB) nun Experten der Luftfahrtindustrie, der Gewerkschaften und der Regierung zusammen. Sie sollen auf einer Konferenz am 23. Mai über das Problem beraten.

Für Aufsehen sorgte ein Vorfall auf dem New Yorker Flughafen JFK, bei dem es fast zu einem Zusammenstoß zweier Flugzeuge gekommen wäre. Dabei musste eine Maschine von Delta Airlines eine Notbremsung machen, weil eine Boeing 777 von American Airlines versehentlich ein Rollfeld gequert hatte. Auch von Flughäfen in Texas, Florida und Massachusetts wurde von Vorfällen berichtet, bei denen Kollisionen nur knapp verhindert werden konnten. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat bereits eine Sicherheitswarnung an Fluggesellschaften und Piloten ausgegeben und sie zu Vorsicht und Umsicht aufgerufen. Sie hat auch ein Team zusammengestellt, das für mehr Sicherheit sorgen soll.

Das NTSB, das sich mit der Aufklärung von Unfällen im Verkehrswesen befasst, setzt bei der nun anstehenden Konferenz auf offene Diskussionen. Diese sollten bei festgefahrenen Fragen unmittelbar wichtige Fortschritte bringen, sagte NTSB-Chefin Jennifer Homendy. Seit 2009 hat es in den USA kein größeres Flugzeugunglück mit Passagiermaschinen gegeben. Verkehrsminister Pete Buttigieg sagte kürzlich, die USA könnten nicht bis zur nächsten "Katastrophe" warten, bevor der Anstieg der Beinahe-Unfällen zum Thema wird.

(APA/CD)

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