Bereit fürs Freibad?

Saisonstart am 2.Mai!

(29.04.2024) Los gehts Leute! Mal sehen, wie heiß die Eröffnung werden wird! Am 2. Mai startet auch die Wiener Badesaison und somit öffnen die 19 Freibäder und elf Familienbäder wieder bis Mitte September. Vizebürgermeister und Bäderstadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) lud aus diesem Anlass in das Kongreßbad in Ottakring. Aus gutem Grund, denn das 1928 eröffnete Freibad wurde über den Winter auf Klimaziel-Pfad gebracht. Auch für Fans des Gänsehäufels gibts ein paar coole Neuerungen.

Das Kongreßbad wurde als 17. Wiener Bad in die Energiesparprojekte als Teil der Wiener Bäderstrategie aufgenommen, die Stromversorgung erfolgt inzwischen etwa überwiegend mit der neuen, knapp über 600 Quadratmeter großen Photovoltaik-Anlage. Ebenso wurde die gesamte Badewasseraufbereitung erneuert. "Durch die Installation der Luft-Wasser-Wärmepumpen könnte der Fernwärmeverbrauch um 98 Prozent gesenkt werden, der Wasserverbrauch um über 60 Prozent", sagte Wiederkehr .40 Tonnen CO2 würden so jährlich eingespart "eine gewaltige Bilanz", auf die man stolz sein kann. Zuvor wurden an den 16 anderen Standorten bei einer Investitionssumme von rund 78 Millionen Euro bereits Einsparungen rund 6.900 Tonnen CO2 pro Jahr erzielt, womit der CO2-Ausstoß der Wiener Bäder um die Hälfte reduziert wurde.

Bäderinfrastruktur vergrößern

Die Bäderinfrastruktur zu vergrößern sei ein zweites Ziel der Stadt, denn "hier in Wien erhalten wir die Bäder nicht nur, sondern bauen auch weiter aus", so der Bäderstadtrat und Hinweis auf die Inhalte der Bäderstrategie. Umgesetzt wurde so zuletzt etwa die Errichtung eines Außenbeckens im Brigittenauer Bad, während im Simmeringer Bad die Arbeiten für eine zweite Schwimmhalle aufgenommen wurden. Denn die Nachfrage nach Bädern sei groß, auch beim Schulschwimmen zeige sich aufgrund gestiegener Schülerzahlen ein erhöhter Bedarf.

Urfunktion der Wiener Bäder

Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp (SPÖ) lobte das nachhaltige Energieprojekt, betonte aber die "andere Seite", und die sei "nämlich, die Urfunktion der Wiener Bäder zu erhalten", indem diese die Möglichkeit zur sommerlichen Erholung direkt vor der Haustür bieten würden. Dieses Erhalten geschah etwa mit der Sanierung der Turmkabinen im Gänsehäufel, der erneuerten Wasserrutsche im Familienbad Reinlgasse oder einem barrierefreien Wasserzugang im Angelibad.

Kinder-Schwimm- und Sport-kurse

Dazu werden Badegästen heuer wie gewohnt auch Kinderprogramme sowie Schwimm- und Sportkursen geboten. Auch kulturelle Veranstaltungen sind in der Saison 2024 inkludiert, etwa im Strandbad Gänsehäufel in der Donaustadt gibt es im Rahmen der Bezirkstour der Wiener Festwochen die Theateraufführung "Die Rechnung" von Tim Echells am 1. Juni zu sehen. Und für Wissensdurstige gibt es einen "erlebnispädagogischen Englischunterricht" über die Sommerferien - und zwar jeden Donnerstag im Familienbad Schweizergarten sowie in den Freibädern Laaerbergbad und Angelibad.

(fd/apa)

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