Mann flüchtet vor Bergrettung

Keine Versicherung!

(15.11.2021) Spannende Szenen am Sonntag auf der Zugspitze in Tirol. Zwei polnische Bergsteiger sind im Bereich der Stopselzieherroute, wegen einer Verletzung und tiefwinterlicher Bedingungen, stecken geblieben. Als die Ehrwalder Bergrettung bei starkem Gegenwind und Schneetreiben zum Biwak anrückte, war nur der 41-jährige, verletzte Kletterer anwesend.

Gefährlicher Fluchtplan

Der Andere versuchte vor der Bergrettung zu flüchten, indem er einen lebensgefährlichen Selbstversuch zum Zugspitzplatt gewagt hatte, um von dort weiter nach Ehrwald zu maschieren. Die Bergretter konnten den zweiten Kletterer gerade noch einholen, bevor er Richtung Platt abgewogen war. Der wahre Grund ist ein finanzieller: Der Bergsteiger hatte keine Bergekostenversicherung. „Erst als ich ihm sagte, dass er keine Rechnung bekommt, ging er mit.“ erzählt Einsatzleiter Riccardo Mizio. Anschließend sind beide Kletterer sicher von der Bergrettung zurück ins Tal gebracht worden.

Bergrettung Ehrwald warnt

Aktuell warnt die Bergrettung auf ihren Social Media Kanälen vor bereits tief winterlichen Bedingungen und teilt mit, dass die Tiroler Zugspitzbahn geschlossen wurde.

(IS)

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