Bleiben fossile Brennstoffe?

Klimakonferenz ohne 'Zähne'

(05.12.2023) Auf der UNO-Klimakonferenz in Dubai bleibt weiter fraglich, ob dort ein Bekenntnis zum Abschied von der Nutzung fossiler Energien zustande kommt. Ein am Dienstag verbreiteter neuer Textentwurf für das geplante Abschlussdokument listet zunächst nur verschiedene Optionen auf. Eine davon ist, das Thema gar nicht zu erwähnen.

Die am weitesten gehende Variante ruft auf zu einem "geordneten und fairen Ausstieg aus fossilen Energien". Eine dritte Variante ruft dazu auf, "die Anstrengungen zu beschleunigen für einen Ausstieg aus fossilen Energien, sofern es keine Vorrichtungen für die Abscheidung der Emissionen gibt und ihre Nutzung rasch zu verringern, um CO2-Neutralität im Energiesystem bis oder ungefähr zur Mitte des Jahrhunderts zu erreichen".

Der künftige Umgang mit fossilen Energien ist einer der Hauptstreitpunkte auf der Weltklimakonferenz (COP28). Vor allem öl- und gasexportierende Länder wehren sich gegen die Forderungen nach einem Ausstieg, aber auch eine Reihe weiterer Staaten, die fossile Energien noch in großem Umfang nutzen. Umgekehrt dringen zahlreiche andere Staaten, darunter die EU-Länder, darauf, die Ausstiegsperspektive im Abschlussdokument der Klimakonferenz festzuschreiben.

Nach Auskunft von Verbänden ist auf der Weltklimakonferenz eine Rekordzahl von Lobbyistinnen und Lobbyisten für die fossile Energiewirtschaft akkreditiert. Wie ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen am Dienstag in Dubai mitteilte, handelt es sich um fast 2.500 Interessenvertreterinnen und -vertreter. Dies geht demnach aus noch vorläufigen Unterlagen hervor, die das Gastgeberland, die Vereinigten Arabischen Emirate, zur Verfügung gestellt habe.

Die hohe Zahl sei allerdings angesichts der auch insgesamt hohen Teilnehmerzahlen auf der COP nicht überraschend, hieß es weiter. Insgesamt sind dort mehr als 88.000 Menschen akkreditiert. Dabei war im Vorfeld festgelegt worden, dass alle in ihrem Zulassungsantrag ihren Arbeitgeber und etwaige finanzielle Verbindungen zu Unternehmen oder Organisationen angeben müssen, und dies auch offengelegt wird.

Die exakte Zahl der Lobbyistinnen und Lobbyisten wurde von dem Verbändebündnis Kick Big Polluters Out mit 2.456 angegeben. Die tatsächlichen Zahlen könnten allerdings höher sein, da nur klar erkennbare Fälle aufgenommen worden seien. In vielen Fällen seien die Betreffenden als Teil nationaler Delegationen nach Dubai gekommen - beispielsweise der Chef des Energiekonzerns Total, Patrick Pouyanné auf dem Ticket Frankreichs oder Mitarbeitende von BP, Eni und ExxonMobil auf dem EU-Ticket.

(MK/APA)

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