Blutegel 1 Monat im Nasenloch

(14.10.2014) Das Ekel-Souvenir des Jahres hat eine junge Schottin von ihrer Vietnamreise mitgenommen – wohlgemerkt unfreiwillig. Die 24-Jährige hat einen vollen Monat mit einem Blutegel in der Nase gelebt. Die Schottin bemerkt kurz nach ihrer Heimkehr aus Südostasien, dass ihr eine Art Blutklumpen im Nasenloch hängt. Schnäuzen hilft nichts, auch mit den Fingern bekommt sie ihn nicht zu greifen. Erst nach Wochen dämmert ihr, dass es sich dabei um ein Tier handeln könnte. Im Krankenhaus wird ihr der inzwischen 7,5 Zentimeter lange Blutegel entfernt.

Ekelig, aber zum Glück nicht lebensgefährlich, so Allgemeinmediziner Wolfgang Auer:

“Blutegel werden ja in der Medizin auch bewusst eingesetzt. Also Lebensgefahr oder Folgeschäden sind in so einem Fall nicht zu befürchten. Auch die Theorie, dass sich der Egel ins Gehirn vorgearbeitet hätte, ist wohl Schwachsinn. Aber eine kuriose und durchaus eklige Geschichte.“

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