Bombendrohungen für Wien

Mehrere Orte betroffen

(25.08.2020) Große Polizeieinsätze nach Bombendrohungen! Zahlreiche Firmen in ganz Österreich haben heute laut Innenministerium Erpressungs-E-Mails erhalten. Die Unternehmen wurden aufgefordert, Bitcoins im Wert von 20.000 US-Dollar zu überweisen. Andernfalls drohte der Schreiber damit, eine Bombe im Gebäude hochgehen zu lassen.

Mehrere Firmen verständigten die Polizei, wodurch es zu größeren Einsätzen etwa in Wien und Tirol kam. Diese sind inzwischen beendet, Bomben wurden keine gefunden. In den Mails versuchten die Täter, die Empfänger binnen 80 Stunden zu einer Überweisung zu bewegen. Bei Nichtzahlung drohten sie damit, eine versteckte Bombe mit Plastiksprengstoff zur Explosion zu bringen.

Zur "Erleichterung" schickten sie auch gleich eine Anleitung zum Erwerb von Bitcoins mit. "Nichts Persönliches, aber wenn ich die Bitcoins nicht erhalte und die Bombe explodiert, werden mir andere Handelsunternehmen viel mehr zahlen, weil das ist keine einmalige Aktion", so der Absender.

Hinweise zum Absender gibt es noch nicht. Die Behörden gehen aber davon aus, dass es sich um internationale Täter handelt.

(mt/apa)

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