Brüder (6,8,9) sind erfroren!
Todesdrama auf Natureis!
(28.01.2026) In einer tragischen Winterwetter-Katastrophe sind drei Brüder im Alter von sechs, acht und neun Jahren ums Leben gekommen, nachdem sie bei einem vereisten Teich durchs dünne Eis gebrochen waren. Die Mutter versuchte noch verzweifelt, ihre Kinder zu retten – vergeblich.
Tragödie während Wintersturm Fern
Der Unfall ereignete sich auf einem privaten Teich nahe Bonham im US-Bundesstaat Texas etwa 60 Meilen nordöstlich von Dallas nahe der Grenze zu Oklahoma. Zu diesem Zeitpunkt war die Region von einem starken Wintersturm und anhaltend frigidem Wetter betroffen, das in weiten Teilen des Landes zu gefährlichen Eis- und Schneebedingungen führte.
Laut Fannin County Sheriff’s Office und Augenzeugen fiel der jüngste Bub beim Versuch, auf dem Eis zu laufen, zunächst durch die dünne Schicht ins eiskalte Wasser. Seine beiden älteren Brüder sprangen instinktiv hinterher, um ihm zu helfen, und brachen ebenfalls ein.
Mutter kann Kinder nicht mehr retten
Die gemeinsamen Versuche, die Kinder aus dem Wasser zu ziehen, scheiterten: Die Eisschicht brach immer wieder, während die Temperaturen im Teich nahezu lebensfeindlich niedrig waren. Die Mutter, Cheyenne Hangaman, sprang ebenfalls ins Wasser, um ihre Söhne zu retten. Sie geriet jedoch schnell selbst in Gefahr und musste von einem Nachbarn mit einem Seil aus dem Wasser gezogen werden.
Hangaman schilderte später die erschütternden Szenen: „Ich versuchte, meine Söhne zu retten… Ich musste zusehen, wie sie kämpften und ertranken.“
Erstversorgung, Krankenhaus und Tod
Ersthelfer, darunter Nachbarn, ein High-School-Footballtrainer und Rettungskräfte, konnten die acht- und neunjährigen Jungen aus dem Wasser ziehen und sie zeitweise reanimieren. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht, wo sie später verstarben. Der sechsjährige Bub wurde erst nach einer längeren Suche geborgen und starb ebenfalls an den Folgen des Untergangs.
Die Bonham Independent School District bestätigte, dass alle drei Brüder Schüler der örtlichen Grundschule waren und stellte für Mitschüler, Lehrer und Familien zur Bewältigung der Tragödie psychologische Unterstützungsangebote bereit. In offiziellen Statements zeigte sich die Schulbehörde erschüttert über „diesen unvorstellbaren Verlust“.
Wintersturm-Folge: Todesopfer landesweit
Der tragische Tod der drei Kinder fällt in einen größeren Kontext: Der Wintersturm Fern hat weite Teile der USA erfasst, von Texas über den Mittleren Westen bis zur Ostküste. Durch eisige Bedingungen, Kälte und Schnee sind zudem mindestens mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen – allein über 40 Todesopfer wurden in den betroffenen Bundesstaaten gemeldet.
Nach dem Unglück wurden GoFundMe-Spendenkampagnen eingerichtet, um die Familie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. In der lokalen Gemeinschaft und in sozialen Netzwerken teilen Menschen weltweit ihr Mitgefühl für die Familie und die trauernde Gemeinschaft von Bonham.
(fd)