Bub (15) mit Schädelbruch

Brutale Attacke in Wien

(16.03.2026) Ein brutaler Angriff auf einen 15-jährigen Schüler im Steinhagepark in Wien-Meidling beschäftigt derzeit das Landesgericht. Mehrere Jugendliche sollen im Juli 2025 aus nichtigem Anlass auf den Burschen losgegangen sein. Das Opfer erlitt unter anderem einen Schädelbruch und Hirnblutungen.

Opfer schildert Todesangst

Der Angriff ereignete sich am 20. Juli 2025. Der damals 15-Jährige war mit einem Freund unterwegs zur Donauinsel, als die beiden auf dem Weg zur U-Bahn durch den Park gingen. Dort sei eine Gruppe Jugendlicher auf sie aufmerksam geworden. Laut Aussage des Opfers wurde er gefragt, „warum ich so schau“. Auch seine vermutete sexuelle Orientierung soll Thema gewesen sein.

Kurz darauf eskalierte die Situation.

Ich wollte nur, dass es aufhört. Ich habe geschrien. Die haben nicht aufgehört“, schilderte der Schüler vor Gericht. Die Attacke habe sich für ihn „wie eine Ewigkeit“ angefühlt.

Mehrere Tritte gegen den Kopf

Laut Anklage wurde der Jugendliche von einem Gleichaltrigen zu Boden geworfen. Ein weiterer Angeklagter soll ihm mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Besonders brutal: Ein 16-Jähriger soll mehrmals gegen den Kopf des bereits am Boden liegenden Opfers getreten haben. Schließlich habe ein 17-Jähriger mit Anlauf einen kräftigen Tritt gegen den Kopf des Wehrlosen ausgeführt. Der verletzte Schüler versuchte laut eigener Aussage, sich mit den Armen zu schützen – vergeblich.

Ich hatte mit meinem Leben abgeschlossen“, sagte er im Gerichtssaal.

16 Tage im Spital – Operation notwendig

Die Verletzungen waren schwer. Der Jugendliche musste 16 Tage im Krankenhaus behandelt werden.

Laut Gerichtsmedizinerin erlitt er unter anderem:

  • Schädelbruch im Bereich des linken Keilbeins
  • Einblutung zwischen Schädelknochen und harter Hirnhaut
  • Blutungen in der Schädeldecke

Eine Operation war notwendig, um den Hirndruck zu entlasten.

Ohne den Eingriff am selben Tag hätte Lebensgefahr bestanden“, erklärte die Sachverständige.

Bis heute leidet das Opfer laut Angaben vor Gericht an wiederkehrenden Kopfschmerzen, Schlafstörungen und möglicherweise an einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Tumultartige Szenen im Gericht

Während der Urteilsberatung kam es vor dem Landesgericht zu tumultartigen Szenen. Bekannte der Angeklagten sollen den Jugendlichen vor dem Gebäude angegangen und zum Kämpfen aufgefordert haben. Die Anwälte des Opfers verständigten daraufhin die Polizei. Bereits zuvor hatte es im Gerichtssaal massive Entgleisungen im Publikum gegeben. Zwei Jugendliche lachten laut Berichten, als Videos der brutalen Attacke gezeigt wurden. Nachdem die Mutter des Opfers protestierte, wurde sie von einem der Jugendlichen beschimpft. Der Richter verwies beide daraufhin aus dem Saal.

Video der Tat im Gericht abgespielt

Ein damals 13-jähriger Beteiligter hatte den Angriff mit seinem Handy gefilmt. Da er zum Tatzeitpunkt noch strafunmündig war, konnte er nicht angeklagt werden. Die Aufnahmen wurden im Gerichtssaal abgespielt und dienten als Beweismittel im Verfahren.

Angeklagte teilweise geständig

Insgesamt mussten sich fünf Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung verantworten. Die beiden Hauptbeschuldigten, denen die Tritte gegen den Kopf vorgeworfen werden, zeigten sich geständig. Andere Angeklagte bestritten eine Beteiligung oder relativierten ihre Rolle. Die Rechtsvertreter des Opfers fordern 30.000 Euro Schmerzengeld.

(fd/apa)

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