Bub steigt in falschen Fernbus

Taxifahrer Helfer in der Not

(29.02.2024) Irrtümliches Abenteuer für 14-jährigen Buben: Der 14-jährige Lenny aus Kitzingen (Deutschland) hätte eigentlich seinen Vater in Pforzheim besuchen sollen - landet aber am anderen Ende Deutschlands: in der Hauptstadt Berlin! Der Vater des 14-Jährigen hat beim Fernbusanbieter Flixbus versehentlich ein falsches Ticket gebucht, der 14-jährige Lenny genau die Busnummer kontrolliert und ist nichtsahnend in den falschen Bus gestiegen - das Ticket für den falschen Bus war ja schließlich gültig.

Während der Fahrt kommt der Bub drauf, dass es für ihn in die falsche Richtung geht, aber da war es schon zu spät. In Berlin angekommen, kontaktiert er gleich seine Mutter, die ohne zu zögern in ihr Auto steigt und sich kurzerhand auf den langen Weg nach Berlin macht. Währenddessen soll ihr Sohn in ein Taxi steigen und zum Berliner Hauptbahnhof fahren.

Dem Fahrer des Taxis, Maschid Aso Dolay, gefällt der Gedanke allerdings gar nicht, den 14-Jährigen stundenlang abends alleine am Berliner Hauptbahnhof zu lassen.

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Der 14-jährige Lenny steigt in das Taxi von Fahrer Maschid Aso Dolay

Taxifahrer Dolay beschließt, den jungen Bub noch eine Zeit lang in seinem Auto zu behalten. Als sich nach Absprache mit der Mutter allerdings rausstellt, dass ihre Fahrt deutlich länger dauern wird, als er angenommen hat, nämlich rund 5 Stunden, beschließt er nach Absprache mit der Mutter, eine Stadtrundfahrt mit Lenny zu unternehmen und ihm die Deutsche Hauptstadt näher zu zeigen. Davor schickte er noch seinen Namen, Adresse, das Kennzeichen und ein Foto des Taxis an die Mutter und macht sich mit Lenny auf den Weg. Auch ein Abendessen in einem Fastfood-Restaurant hat es für den jungen Fahrgast gegeben, wie er selbst dem Sender BR24 berichtet.

Später am Abend beschließt die Mutter des Jugendlichen mit dem Berliner Taxifahrer, der Mutter entgegenzufahren und einander in Potsdam zu treffen, um die Wartezeit zu verkürzen. Gegen Mitternacht holt die Mutter ihr Kind sicher ab und ist dem Berliner Taxifahrer ewig dankbar für sein großes Herz.

Da kann man im Endeffekt doch sagen: zur richtigen Zeit am richtigen Ort - und im richtigen Taxi. In der Haut des Vaters wollen wir jetzt nicht stecken.

(RN)

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