Bundeswehrsoldat erschoss vier Menschen

in Deutschland

(01.03.2024) Ein Bundeswehrsoldat steht im Verdacht, vier Menschen im deutschen Bundesland Niedersachsen erschossen zu haben. Unter den am Freitag entdeckten Toten sei auch ein Kind, teilten die Polizei Rotenburg an der Wümme und die Staatsanwaltschaft Verden mit. Weitere Angaben zu den Opfern - etwa zum Alter, Geschlecht oder zu ihrer Beziehung zu dem Verdächtigen - machten die Ermittler zunächst nicht. Der mutmaßliche Angreifer habe sich nach der Tat in der Nacht auf Freitag gestellt.

Die Schüsse sollen in der Nacht auf Freitag in zwei Gemeinden im Landkreis Rotenburg gefallen sein. Es gebe zwei Tatorte - einen in einem Einfamilienhaus in Westervesede in der Gemeinde Scheeßel und einen in Bothel. Ob der Verdächtige dort zuletzt gelebt hatte, blieb unklar. "Eine Motivlage im familiären Umfeld kann nicht ausgeschlossen werden", hieß es nur. Ein Großaufgebot an Polizisten sei vor Ort.

Im Vormittag lief auch ein Einsatz in der Von-Düring-Kaserne in Rotenburg. Vor der Kaserne untersuchten Ermittler ein Fahrzeug auf Spuren. Die Staatsanwaltschaft machte zunächst keine Angaben, ob die Waffe des Verdächtigen aus dem Besitz der Bundeswehr stammt.

Der Angreifer sei festgenommen worden, teilten die Ermittler mit. Weitere Details zur Festnahme blieben zunächst offen. Auch zum Alter und Nationalität des Verdächtigen machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

(mt/apa)

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