Bunter Himmel über Österreich

Polarlichter auch bei uns

(20.01.2026) In der Nacht vom 19. auf den 20. Jänner konnte über manchen Teilen Österreichs wieder ein leuchtendes Spektakel beobachtet werden. Polarlichter, auch Aurora Borealis genannt, haben sich über den Nachthimmel gezogen. Sogar bis ins Burgenland konnte man das Leuchten sehen.

Aber wie kommt das überhaupt zustande? Das Leuchten wird von Sonnenstürmen ausgelöst, die bis zur Erde reichen. Diese Stürme erreichen das Magnetfeld der Erde und werden davon abgelenkt, damit sie nicht direkt auf die Erde treffen. Wenn die elektrisch geladenen Teilchen der Sonne auf Gasteilchen in der Luft treffen, kann man die bunten Polarlichter sehen.

Auswirkungen auf Funksysteme

Am besten kann man Polarlichter im Norden Europas beobachten, etwa in Finnland, Lappland oder Schweden. Aber manchmal, so wie letzte Nacht, reichen die Sonnenstürme auch in tiefere Regionen. Die US-Atmosphärenbehörde stufte die Stürme auf die zweithöchste Warnstufe S4 ein. Bei dieser Stufe können Navigationssysteme oder Satelliten gestört werden, auch der Flugverkehr und die Kommunikation in den Polarregionen kann negativ betroffen werden. Vergleichbar stark waren die heutigen Polarlichter mit jenen im Jahr 2003.

(TS)

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