Burgenländer sitzt in China
Behördenversagen?
Burgenländer seit Monaten in China festgehalten
(23.05.2026) Was als normale Geschäftsreise beginnt, wird für einen Mann aus dem Burgenland zum Albtraum. Seit mittlerweile acht Monaten sitzt er in der chinesischen Millionenstadt Shenzhen fest.
Eigentlich reist er im Oktober für Business nach China, um sich neue Technologien anzuschauen. Doch vor Ort wird er plötzlich festgenommen.
Reisepass weg, keine Rückkehr möglich
Die Situation im Überblick:
• Reisepass von den Behörden abgenommen
• Ausreise aktuell nicht erlaubt
• Ermittlungen laufen weiter
Laut eigenen Angaben wird wegen eines strafrechtlichen Delikts ermittelt. Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren zwar ein, die Polizei ermittelt aber weiterhin.
Unterstützung aus Österreich
Das Außenministerium ist informiert:
• Mann ist auf Kaution frei
• eigener Anwalt vor Ort
• Kontakt zur österreichischen Botschaft
Solange der Fall nicht abgeschlossen ist, darf er Shenzhen nicht verlassen.
Leben im Ausnahmezustand
Seit Monaten lebt der Burgenländer in einem Apartment in der Stadt. Sein Arbeitgeber hält zu ihm, arbeiten kann er aber nur noch im Homeoffice.
Besonders belastend ist die Situation für ihn psychisch. Trotzdem betont er, dass er weder den chinesischen noch den österreichischen Behörden Vorwürfe macht.
(MM)