ChatGPT für Bing

Microsoft stellt vor

(09.02.2023) Statt Links soll die Suchmaschine Bing künftig Antworten in ganzen Sätzen liefern. Möglich macht das eine künstliche Intelligenz (KI).

Das ist der Plan von Microsoft, um dem dominanten Konkurrenten Google Nutzer abzuziehen. Doch Google selbst hat am Montag einen Chatbot namens Bard vorgestellt. Hinter der Technologie von Microsoft steckt der im November vorgestellte Text-Automat ChatGPT. Die Software der Entwicklerfirma OpenAI kann in Sekundenschnelle Texte formulieren, die auch von einem Menschen geschrieben sein könnten. So sollen Bing-Nutzer künftig bis zu 1000 Zeichen lange Anfragen in Textform eingeben und Antworten in ganzen Sätzen in einem Chat zurückbekommen können.

Das gelte demnach auch für komplexere Aufgaben wie die Planung einer mehrtägigen Reise, mit Routenanpassungen und exakten Preisangaben. So könnte man auch fragen, ob eine Ikea-Couch zum Transport in ein bestimmtes Automodell passt.

Der Chat-Bot für Bing wurde mit gewaltigen Mengen an Texten trainiert und liefert dadurch von der Grammatik her makellose, aber inhaltlich noch nicht immer verlässliche Antworten.

Google macht im Gegenzug eine ähnlich funktionierende Chat-Software zum Einsatz in seiner Suchmaschine startklar. Es ist ein „experimenteller Konversations-KI-Service“, schrieb Google-Boss Sundar Pichai in einem Blogpost. Der Nutzer schreibt etwas, Chatbot Bard antwortet, reagiert auf Nachfragen und führt Befehle aus.

ChatGPT und Google Bard sind durchaus ähnlich. Allerdings soll Googles Bot laut Pichais Ankündigung auf das Internet zugreifen können. Bei Bing kommt eine Weiterentwicklung des öffentlich verfügbaren ChatGPT-Programms zum Einsatz. Während beim aktuell nutzbaren ChatGPT die Wissensbasis auf dem Stand des Jahres 2021 stecken geblieben ist, soll die Chat-Software von Bing auch über frische Ereignisse oder Fahrpläne Bescheid wissen.

Ein wichtiger Unterschied zu ChatGPT soll sein, dass die Bing-Version Links zu Quellen anzeigen kann. Dadurch sollen sich Nutzer selbst ein Bild von der Verlässlichkeit der Antworten machen können.

Bis wir jedoch die Funktionen nutzen können, wird es noch ein wenig dauern. Jetzt stehen sie mal vertrauenswürdigen Prüfern zur Verfügung.

(JS/APA)

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