Cobra Großeinsatz in NÖ

Freund von Mutter erschossen!

(20.04.2023) (update 02:00) Der Mann, der am Donnerstagabend in Melk den Partner seiner Mutter erschossen und sich in Folge in einem Haus verschanzt haben soll, ist in der Nacht festgenommen worden. Ein Großaufgebot der Exekutive, darunter auch die Sondereinheit Cobra, stand im Einsatz. Vor der Festnahme seien Schüsse gefallen, sagte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner. Der möglicherweise leicht verletzte Verdächtige wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Das Landeskriminalamt ermittelt.

Tathergang

Zur Bluttat soll es am Abend gekommen sein. Die Polizei wurde kurz nach 19.00 Uhr per Notruf zu dem Haus alarmiert. Aufgrund der unklaren Situation konnten die Helfer zunächst das Gebäude nicht betreten. Schließlich brachten Beamte der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) laut Schwaigerlehner den schwer verletzten Mann aus dem Haus und übergaben ihn den Rettungskräften. Für das Opfer kam aber jede Hilfe zu spät. Der Mann erlag an Ort und Stelle seinen Verletzungen.

Mutter war im Haus

Die Mutter des mutmaßlichen Schützen soll sich während der Tat in dem Haus befunden haben. Die Frau blieb laut dem Polizeisprecher unverletzt. Sie erlitt einen schweren Schock und wurde psychologisch betreut. Der Verdächtige soll sich Medienberichten zufolge mit einer Langwaffe auf dem Dachboden des Hauses verschanzt haben. Das Areal um das Gebäude in einer kleinen Katastralgemeinde der Mostviertler Bezirksstadt wurde großräumig abgesperrt. Mehrere Polizei- und Rettungswagen waren im Einsatz.

Festnahme gegen Mitternacht

Nach längeren Verhandlungen zwischen der Polizei und dem Verdächtigen wurde der Beschuldigte gegen Mitternacht festgenommen. Zuvor fielen den Angaben zufolge Schüsse. Wie es dazu kam und wer feuerte, stand vorerst nicht fest. Der Verdächtige werde zur Abklärung, ob er verletzt wurde, in ein Krankenhaus transportiert, berichtete Schwaigerlehner.

Rekonstruktion der Geschehnisse

Das Landeskriminalamt Niederösterreich nahm laut dem Polizeisprecher in der Nacht die Tatortarbeit auf. Geplant war u.a. eine Rekonstruktion der Geschehnisse. Zur Art der Waffe und zum Motiv machte die Polizei vorerst keine Angaben. Im Raum standen Familienstreitigkeiten als Auslöser. Auch nähere Details zum Verdächtigen und zum Opfer wurden vonseiten der Exekutive nicht genannt. Weitere Informationen wurden für Freitagvormittag in Aussicht gestellt. Zuerst hatte "Heute" online über die Bluttat berichtet.

(MK/fd/APA)

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