CoV: Tut Regierung zu wenig?

Ärzte üben bereits Kritik

(15.12.2023) Tut die Politik in Sachen Corona zu wenig? Nachdem die Krankenstandzahlen in Österreich derzeit explodieren und ein Großteil davon mit einer Corona-Infektion zusammenhängt, üben die ersten Mediziner nun Kritik an der Regierung.

Zwar wird von einzelnen Politikern gelegentlich an die Eigenverantwortung der Menschen in Sachen Maske und Impfung appelliert, diese Aufrufe kommen aber viel zu selten und sind zudem auch nicht mehr ausreichend, so die Meinung der Ärzte.

Umwelthygieniker Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien:

"Ja, das Thema ist natürlich unbequem und die Menschen haben tatsächlich auch viele andere Sorgen. Dennoch sind die Zahlen eindeutig. Die Infektionskurve zeigt dermaßen steil nach oben, so etwas hatten wir bisher noch nie. Also das kann man nicht totschweigen."

Hutter ärgert sich darüber, dass man aus der Pandemie offenbar nichts gelernt hätte:
"Wir wissen noch immer nicht, wie Vorsorge geht. Man wird erst dann reagieren, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit mehr gibt. Und dann ist es eben schon reichlich spät. Denn dann haben wir wieder Personalprobleme in den Spitälern, dann müssen Operationen verschoben werden, dann gibt es kein Personal in Schulen und Kindergärten. Diese Krankenstandwelle endet ganz bestimmt nicht von heute auf morgen."

(mc)

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