Cybercrime: Homeoffice riskant

Mitarbeiter werden überlistet

(15.02.2021) Homeoffice birgt leider ein hohes Cybercrime-Risiko! Allein letztes Jahr hat es in Österreich pro Tag 78 Anzeigen wegen Cyberkriminalität gegeben. Viele davon wurden von Firmen und Unternehmen erstattet, deren Mitarbeiter wegen der Corona-Pandemie von daheim aus arbeiten. Denn Cyberkriminelle nutzen den Homeoffice-Boom und versuchen die Mitarbeiter zu überlisten.

IT-Security-Experte Joe Pichlmayr:
"Da gibt es eine Vielzahl an Tricks. Die Gauner geben sich beispielsweise am Telefon oder per Mail als IT-Mitarbeiter des Unternehmens aus und versuchen so an Passwörter zu gelangen. Oder sie bringen die Mitarbeiter dazu eine Schadsoftware zu installieren."

Leider fehlen im Homeoffice die Kollegen, so Pichlmayr:
"Im Büro kann man sofort checken, ob die Kollegen diese Mail auch bekommen haben. Oder man ruft sie schnell zu sich an den Platz und zeigt ihnen die Nachricht. Daheim sitzt man allein und trifft dann vielleicht vorschnell eine falsche Entscheidung. Also bitte aufmerksam sein und doppelt und dreifach nachdenken."

(mc)

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