Demonstranten an die Front?

Berichte aus Russland

(22.09.2022) In ganz Russland sind am Mittwoch tausende Demonstrantinnen und Demonstranten auf die Straße gegangen, um gegen die Teilmobilisierung und Präsident Wladimir Putin zu demonstrieren. Berichten zufolge droht aber jetzt genau diesen Demonstranten die Einberufung ins Militär.

Nach der Ankündigung Putins, dass auch Reservisten mobilisiert werden und künftig an der Front kämpfen müssen, haben massenhaft Menschen versucht das Land zu verlassen. Andere sind auf die Straße gegangen. Die Polizei geht allerdings brutal gegen die Proteste vor. Das Bürgerrechtsportal OVD-Info berichtet von mehr als 1350 Festnahmen in 38 russischen Städten. Bürgerrechtsorganisationen zufolge, müssen junge Demonstranten, die eigentlich gegen die Krieg demonstriert haben, jetzt gegen die Ukraine an der Front kämpfen. Die Polizei soll ihnen noch auf der Wache die Vorladung zur Musterung bzw. die Einberufungspapier in die Hand gedrückt haben. Betroffene könnten also direkt von der Straße in die Krieg gezwungen werden.

Bereits am Mittwoch hat das russische Regime Protestierenden mit harten Strafen gedroht. Wer an einer Demo teilnimmt, muss demnach mit einer Haftstrafe von bis zu 15 Jahren rechnen.

(APA/CD)

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