Der Kampf gegen Hass-Postings

(29.06.2015) Immer mehr Hass-Postings überschwemmen das Netz. Auf diversen Social-Media-Plattformen sind vor allem nach der Amok-Fahrt in Graz oder zum Thema Flüchtlinge immer wieder Mordaufrufe und Gewalttexte zu lesen! Aber derartige Postings lassen sich derzeit nur schwer ahnden. Neben der Tatsache, dass viele Nutzer unter falschem Namen posten, ist auch der Vorsatz bei der Verhetzung schwer nachzuweisen.

Halte im Netz die Augen auf! Wenn dir auffällt, dass ein User immer wieder hetzerische Aussagen postet, kannst du das zur Anzeige bringen!

Rechtsanwalt Johannes Schriefl:
"Im schlimmsten Fall, dass heißt wenn sich die Postings immer wieder wiederholen, gibt es strafrechtliche Konsequenzen. Die reichen von übler Nachrede, die mit bis zu einem Jahr bestraft wird, bis hin zu Verleumdung. Theoretisch droht dafür eine Strafe von bis zu fünf Jahren."

Oft posten Menschen mit Minderwertigkeitsgefühlen solche Hass-Kommentare, so Psychologe Enrique Grabl:
" Menschen, die so etwas posten, brauchen Material, um aus ihrem Minderwertigkeitsgefühl und schwachem Ego rauszukommen. Sie wählen dazu eine Methode, die das Herabsetzen und Bedrohen von anderen Menschen darstellt. Das führt immer dazu, dass man sich in dem Moment, in dem man es macht, stark fühlt."

Teile den Artikel auf Facebook und zeig deinen Freunden, dass man auch gegen Hass-Poster vorgehen kann!

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