"Der zweite Holocaust"

Augenzeugen in Wien gelandet

(12.10.2023) Große Erleichterung nach der Landung. Mit leichter Verspätung ist am Donnerstagnachmittag eine erste AUA-Maschine mit 176 aus Israel evakuierten Personen am Flughafen Wien-Schwechat gelandet. Die Passagiere zeigten sich erleichtert, nach dem Überfall von Hamas-Terroristen auf Israel wieder sicheren Boden unter ihren Füßen zu haben. Eine in Aschkelon - eine Stadt im Südbezirk Israels - verheiratete Mutter hatte sich mit ihren beiden Kindern zu in Österreich lebenden Angehörigen ausfliegen lassen.

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Die Mutter

In Israel sei es jetzt "ganz schlimm", schilderte die 25-Jährige in der Ankunftshalle in Schwechat Journalistinnen und Journalisten: "Diesmal ist es Krieg." Sie habe sich wegen ihrer beiden kleinen Kinder entschlossen, das Land zu verlassen: "Mein Mann ist im Krieg. Er ist in der Armee." Sie habe sich zunächst von Aschkelon nach Jerusalem begeben ("Da habe ich mich sicherer gefühlt") und sei jetzt in Wien: "Aber mein Herz ist immer da (gemeint: in Israel, Anm.). Wir werden das durchstehen." Was Israel widerfahren sei, sei "der zweite Holocaust. Die ganze Welt soll das sehen."

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In Sicherheit!

Eine 22-Jährige aus Wien hatte gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Schwester einen insgesamt dreiwöchigen Israel-Urlaub geplant, als das Land von Hamas-Terroristen angegriffen wurde. "Seit Sonntag war es eine heftige Zeit", berichtete die junge Frau. Sie habe ihr Hotel in Tel Aviv nicht verlassen und sei nun "froh, wieder hier zu sein". Ein Mittdreißiger berichtete der APA, er sei nach Raketenangriffen in einen Schutzbunker geflüchtet und hoffe jetzt, "dass das ein Ende nehmen wird und der Terror besiegt wird." Eine weitere Passagierin des vom Außenministerium gecharterten Airbus A320 erklärte, Israel erlebe derzeit "den Horror", es sei "eine Katastrophe". Dagegen sei es "ein Traum, daheim zu sein".

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Die 22-Jährige

Ein 31-Jähriger Wiener, der seit Oktober in Haifa ein Master-Studium absolviert, will dagegen dieses so rasch wie möglich wieder aufnehmen. Im Gespräch mit der APA verlieh er am Flughafen seiner Hoffnung Ausdruck, in einigen Wochen wieder zum Studieren nach Israel reisen zu können.

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Der 31-Jährige

Ursprünglich hätte der Mann schon am Mittwoch mit einer Hercules-Transportmaschine zurück in die Heimat gebracht werden sollen, doch wegen einer Panne fiel dieser Flug aus. "Da hätte ich mir eine bessere Planung erwünscht. Einen Tag früher oder einen Tag später aus einem Kriegsgebiet zu kommen, spielt schon eine Rolle", hielt der 31-Jährige fest.

(fd/apa)

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