Deradikalisierung: Was tun?

"Mehr Zeit, mehr Zusammenarbeit"

(07.11.2020) Arbeiten Gericht, Strafvollzug, Polizei und Betreuungseinrichtungen zu wenig zusammen? Nach dem Terroranschlag von Wien rauchen bei den Behörden die Köpfe. Der Attentäter hat sich ja in einem Deradikalisierungsprogramm befunden. Dennoch hat er das schreckliche Attentat verübt. Damit so etwas nie wieder passiert, braucht es strukturelle Änderungen.

Andreas Zembaty vom Verein "Neustart":
“Jene Organisationen, die da involviert sind, müssen sich endlich an einen Tisch setzen. Also Gericht, Strafvollzug, Exekutive, Betreuungseinrichtungen – das kostet kein Geld, sondern nur Zeit. Und diese Zeit muss man sich nehmen.“

Österreichweit befinden sich derzeit rund 50 Personen in einem Deradikalisierungsprogramm. Dabei nehmen Experten dreimal pro Monat Kontakt zu den Klienten auf. Zembaty:
"Das könnte zu wenig sein. Es gibt auch bereits Projekte in vier Bundesländern, bei denen es zu mehr Kontaktaufnahmen kommt. Natürlich hätte man dann die Chance, viel tiefer in die Überlegungen des Klienten einzusteigen. Dafür braucht es aber natürlich auch finanzielle Mittel."

(mc)

Fünf Tote im Pongau

Zwei Lawinenabgänge

Mwst-Senkung: Liste kommt

Täglich gekaufte Lebensmittel

Proteste gegen Trumps Pläne

In Dänemark und auf Grönland

Stmk: Toter bei Frontalcrash

nach Überholmanöver

ChatGPT bald mit Werbung

Strategiewechsel

Online-Plattform X gestört

Offenbar technische Probleme

Trump droht mit Zöllen

im Streit um Grönland

A10-Tunnel in Salzburg wieder frei

früher als geplant