Deutschland streikt weiter

Jetzt sind wieder die Flüge dran

(12.03.2024) Der Streikreigen in Deutschland geht auch am Mittwoch und Donnerstag weiter. Während sich der Bahnverkehr nach dem Streik am Dienstag wieder normalisieren sollte, geht es in der Luftfahrt weiter. So hat die Gewerkschaft Verdi im Tarifstreit für die Beschäftigten in der Luftsicherheit hat die Gewerkschaft Verdi zu ganztägigen Streiks an diesem Donnerstag aufgerufen. Schon am Mittwoch werden Flugbegleiterinnen und -begleiter in München die Arbeit niederlegen.

Am Mittwoch dürften laut Einschätzung der betroffenen AUA-Mutter Lufthansa ab 4 Uhr Früh etwa 400 Flüge mit 50.000 Fluggästen nicht abheben. Konkret legen Begleitender der Lufthansa und Lufhansa Cityline die Arbeit nieder. Vom für Donnerstag von der Gewerkschaft Verdi angekündigten Streik betroffen sind die Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, Köln, Berlin, Hamburg und Stuttgart, so Verdi am Dienstag. Auch Flüge von und nach Österreich sind betroffen. Verdi will damit den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen für die rund 25.000 Beschäftigten der Branche erhöhen.

Zugleich sollen ab Mittwoch die Verhandlungen mit Verdi für die Lufthansa-Beschäftigten am Boden fortgesetzt werden, ging aus Berichten von deutschen Nachrichtenagenturen am Dienstag weiters hervor. Die Gewerkschaft Ufo fordert für die etwa 18.000 Kabinenbeschäftigten der Lufthansa und die knapp 1.000 Kräfte der Regionaltochter Lufthansa Cityline im Kern 15 Prozent mehr Geld bei einer Vertragslaufzeit von 18 Monaten. Außerdem will die Gewerkschaft eine Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro sowie höhere Zulagen erreichen. Parallel laufen bei der Lufthansa unter anderem noch Tarifauseinandersetzungen mit Verdi für das Bodenpersonal.

Die Verhandlungen mit Verdi für die etwa 25.000 Beschäftigten am Boden sollen an diesem Mittwoch und Donnerstag (13./14.3.) fortgesetzt werden. Die Gewerkschaft verlangt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten 12,5 Prozent mehr Geld, während das Unternehmen bei einer Laufzeit von 28 Monaten bisher 10 Prozent angeboten hat. Vergleichsweise unstrittig ist nach vier Verhandlungsrunden eine Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro. Vergangene Woche waren wegen eines von Verdi organisierten Warnstreiks des Bodenpersonals bereits hunderte Lufthansa-Flüge ausgefallen.

(fd/apa)

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