Die Meisterinnen der Gesundheit

Frauen: Gesundheitsvorsprung

(20.02.2024) Bewegung und Sport spielen zweifellos eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit. Eine aktuelle US-Datenanalyse wirft ein interessantes Licht auf dieses Thema. Frauen scheinen einen wesentlichen Vorteil zu haben. Frauen müssen deutlich weniger Zeit in sportliche Aktivitäten investieren, erhalten aber trotzdem den selben Effekt wie Männer.


Die Gründe für diese Unterschiede werden durch eine umfassende Analyse von Daten von über 412.000 Personen zwischen 1997 und 2019 aufgedeckt. Die Ergebnisse zeigen, dass Männer im Durchschnitt etwa 300 Minuten pro Woche Sport treiben müssen, um ihr Sterberisiko zu senken. Frauen erzielen ähnliche positive Effekte bereits mit nur 140 Minuten pro Woche. Diese bemerkenswerten Erkenntnisse wurden im Fachmagazin „Journal of the American College of Cardiology“ veröffentlicht.

Die Studienteilnehmer, waren zwischen 27 und 61 Jahre alt. 55 Prozent Frauen, gaben ihre wöchentlichen sportlichen Aktivitäten an, von Spaziergängen bis hin zu Aerobic und Krafttraining. Anhand dieser Daten hat das Forschungsteam die Auswirkungen auf das Sterberisiko und Herz-Kreislauf-Erkrankungen analysiert.

Weniger ist mehr!


„Selbst ein begrenztes Maß an regelmäßiger Bewegung kann großen Nutzen bringen. Das gilt insbesondere für Frauen“, betont Studienmitautorin Susan Cheng. Mäßiger Sport, wie zügiges Gehen, reduzierte das Sterberisiko bei Männern um 15 Prozent. Bei Frauen um 24 Prozent im Vergleich zu Nicht-Sportlern. Bei Männern sinkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 14 Prozent , bei Frauen sogar um 36 Prozent.

Laut der Studie kann schon eine kurze regelmäßige Bewegungspause von 20 bis 30 Minuten ein paar Mal pro Woche erhebliche Vorteile bringen. Auch beim Krafttraining zeigen sich deutliche Vorteile für Frauen. Regelmäßiges Krafttraining kann das Sterberisiko um 30 Prozent reduzieren, während es bei Männern nur um elf Prozent sinkt. Zudem profitieren Frauen von kürzeren Trainingseinheiten, da bereits 57 Minuten intensives Training einen positiven Effekt zeigen. Männer benötigen fast das Doppelte, nämlich 110 Minuten.

Die Ergebnisse der Studie sollen Frauen dazu ermutigen, sich mehr zu bewegen, da bereits kurze Aktivitäten positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben können.

Interessanterweise zeigen Daten, dass Männer im Durchschnitt aktiver als Frauen sind. Zum Beispiel betreiben 28 Prozent der Männer regelmäßig Krafttraining, während es bei den Frauen nur 20 Prozent sind. Die Gründe hierfür wurden nicht untersucht, es könnte aber daran liegen, dass Männer mehr Ehrgeiz zeigen oder einfach mehr Zeit für Sportaktivitäten haben.

(LW)

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