Diese Eltern erziehen "geschlechterlos"

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Könntest du dir vorstellen dein Kind geschlechterlos zu erziehen? Kyl und Brent Myer aus Großbritannien machen das! Sie nennen niemanden das Geschlecht ihres Kindes und erziehen „Zoomer“ – so der Name des 2-jährigen Sprosses – auch geschlechterlos, wie sie auf Instagram mitteilen.

Hintergrund: Das Geschlecht sei zwar biologisch festgelegt, verrate aber nichts über den Charakter des Kindes. Zoomer soll durch diese Art der Erziehung in keine vorgefertigte Geschlechterrolle gesteckt werden. Das Ziel sei, dass das Kind so die Freiheit hat, die eigene Identität zu erforschen und zu schaffen.

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Doch ist das wirklich gut?

Familienpsychologin Sandra Velasquez:
"Wäre es nicht eleganter, dem Kind zu sagen, dass es ein Mädchen oder ein Bub ist und gleichzeitig aber schon auch aufzuzeigen, dass manche Reaktionen von anderen Menschen klischeehaft sind? Das Kind sollte sich dann selbst damit auseinandersetzen und auch über den Tellerrand blicken. Man muss schon auch eine kritische Erziehung zeigen, damit sich das Kind mit den gesellschaftlichen Gegebenheiten auseinandersetzt. Aber ich halte es schon für gut, Mädchen oder Burschen in keine typische Geschlechterrolle reinzudrängen. Mädchen sollen ruhig auch Männer-Jobs ausüben oder männlichen Hobbys nachgehen und umgekehrt."

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