Doppelmord an Frau und Kind

Mädchen (6) in Wanne ertränkt

(08.03.2023) Der Mann hat unauffällig gewirkt. Er ist einem Job nachgegangen, war für seine Familie da. Seine Frau wollte sich dennoch trennen. Er hat wohl verdeckte psychische Probleme gehabt, seine Frau ist die Einzige, die das bemerkt. Eines Morgens findet der 51-Jährige einen Brief, indem seine Frau schreibt, dass sie sich trennen will und er dreht durch. Im US-Bundesstaat Texas ist jetzt die Todesstrafe gegen den Mann vollstreckt worden, der im Jahr 2009 für den Mord an seiner Frau und deren Tochter verurteilt worden war. Dem 51-jährigen Gary Green wurde am Dienstag in der Stadt Huntsville die Giftspritze verabreicht, nach Angaben der zuständigen Behörde wurde er um 19.07 (Ortszeit) für tot erklärt.

Vor 14 Jahren hatte Green seine Frau erstochen und deren sechsjährige Tochter in einer Badewanne ertränkt. Am Morgen der Tragödie hatte er laut Medienberichten einen Trennungsbrief seiner Frau vorgefunden und daraufhin angekündigt, dass "fünf Leben ausgelöscht" würden. Die beiden Söhne seiner Frau hatte er schließlich doch nicht getötet, sondern stattdessen versucht, sich selbst das Leben zu nehmen.

Greens Anwälte hatten bis zuletzt für eine Aufhebung des Todesurteils gekämpft. Sie argumentierten unter anderem mit angeblichen psychischen Beeinträchtigungen ihres Mandanten.

Es ist bereits das siebente Todesurteil, dass in den USA in diesem Jahr vollstreckt wurde. Zuletzt war Anfang Februar in Texas ein wegen dreifachen Mordes verurteilter Afroamerikaner hingerichtet worden - obwohl dessen Anwalt rassistische Vorurteile im Prozess gegen den 54-Jährigen beklagt hatte. Viele Bundesstaaten halten trotz massiver Kritik an der Todesstrafe fest.

(fd/apa)

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