Drohne trifft Kühlturm

von russischem AKW Kursk

(18.09.2026) Eine Drohne hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) den Kühlturm eines Reaktors im russischen Atomkraftwerk Kursk getroffen. Die IAEA sei informiert worden, dass das Atomkraftwerk zur Zeit des Vorfalls in Betrieb gewesen sei, teilte die in Wien ansässige IAEA heute Nachmittag auf X mit.

Der Betrieb laufe unverändert weiter, ein Feuer sei nicht ausgebrochen. IAEA-Chef Rafael Grossi betonte, dass alle Angriffe auf Atomanlagen inakzeptabel seien – unabhängig davon, wo sie stattfinden. Grossi wiederholte außerdem die Aufforderung zu maximaler militärischer Zurückhaltung, um das Risiko eines Atomunfalls zu verhindern.

(mt/apa)

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