Egoshooter: Wird man davon dumm?

(11.08.2017) Verursachen Egoshooter echt Hirnschäden? Die User im Netz sind in Sorge – es soll Zusammenhänge zwischen dem Spielen von Shootern und dem Verlust von Hirnzellen geben, die mit dem Erinnerungsvermögen verbunden sind. Egoshooter können laut aktueller Studie der Universität Montreal Depressionen, Alzheimer und Posttraumatisches Stresssyndrom auslösen.

Ja, da ist wirklich was dran – beim langen Computerspielen könnte es zur Deaktivierung bestimmter Hirnregionen kommen oder andere Bereiche, wie zum Beispiel das Langzeitgedächtnis, werden nicht aktiviert und können dadurch verkümmern. Egoshooter stellen dann eine Gefahr dar, wenn man sie übermäßig lange spielt und wenn es zu einem sehr emotionalen Stress dabei kommt.

Es ist also wirklich sinnvoll, wenn du deine Kids nicht stundenlang Egoshooter-Spiele zocken lässt, sagt mir Psychologe Roland Bugram:
"Erst dieses emotionale Stressgeschehen über einen langen Zeitraum könnte doch eine Auswirkung dorthin gehend haben, dass es Hirnstrukturen zerstört und es dadurch zu Gedächtnisstörungen oder zu anderen hirnorganischen Beeinträchtigungen kommt. Aber auch wenn man zum Beispiel Super Mario oder andere Strategiespiele zockt, dann kann das bei einem längeren Zeitraum auch zu Stress bei Kids führen, sodass dieser emotionale Stress über die Zeit hinweg Hirnstörungen auslöst."

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