Eigenartige KI-Rezepte

Eintopf mit Menschenfleisch

(15.08.2023) Bleichmittelsuppe, Sandwiches aus Ameisengift und Eintopf mit Menschenfleisch - Eine neuseeländische Supermarktkette Pakn’nSave hat ein KI-Experiment gestartet, wobei sich Konsumenten auf der Webseite saveymeal-bot.co.nz Rezepte zusammenstellen lassen können. Und das allein durch eine künstliche Intelligenz von OpenAI!

Der GPT-3 basierte Bot erstellt Rezepte, mit der Absicht Essensreste zu verwerten, anstatt diese wegzuwerfen. Ähnliche Apps ohne KI sind bereits seit Jahren auf dem Markt, aber der „Savey Meal-Bot“ kann zusätzlich mit fröhlichen und „lustigen“ Sprüchen garnieren.

Kuriose Rezeptvorschläge

Einer der Nutzer hat „Wasser, Ammoniak und Bleiche“ als Zutaten eingegeben. Darauffolgend hat er ein Rezept für einen „aromatischen Wassermix“ erhalten. Zu bedenken ist, dass beim Zusammenmischen dieser Substanzen sogenannte Chloramine entstehen, die zu Husten, Atemnot und Übelkeit führen.

Nicht zuletzt, berichtet ein User auf X (Twitter) von einem mysteriösen Fleischeintopf – die Hauptzutat sei Menschenfleisch. Er hat tatsächlich Menschenfleisch als Zutat angegeben. Demnach werde ihn ein „delikates und herzhaftes“ Gericht „mit magischem Geschmack überraschen“, so der Bot.

Das war längst noch nicht alles! Weitere Nutzer klagen gegenüber dem britischen „Guardian“ über gefährliche Rezepte, darunter ein Mocktail aus Bleichmittel, sowie Sandwiches aus Ameisengift und Klebstoff. Desweiteren hat der Bot kulinarische Geschmackerlebnisse mit Katzen- und Hundefleisch zu bieten.

Fehlermeldungen schaffen Abhilfe

Nun meldet sich ein Sprecher der Supermarktkette zu Wort. Er sei enttäuscht, dass der Bot von einer „kleinen Minderheit“ unangemessen verwendet wurde. In einer späteren Mitteilung berichtet er mit einer Verbesserung des Bots. Ab sofort erscheinen Fehlermeldungen, sobald nicht essbare Zutaten eingegeben werden.

(CP)

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