Erdbeben erschüttert Nepal

Mindestens 128 Tote

(04.11.2023) Am Freitagabend hat es ein heftiges Erdbeben in Nepal gegeben. Bereits über 120 Menschen sollen dabei gestorben sein. Laut der US-Erdbebenwarte (USGS) hat das Beben eine Stärke von 5,6 auf der Richterskala erreicht, Nepals Nationale Erdbebenwarte berichtet sogar von einer Stärke von 6,4. Das Zentrum des Bebens soll 400 km nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu gelegen sein. Die Kontaktaufnahme zum betroffenen Distrikt Jajarkot gestaltete sich zu nächtlicher Zeit schwierig.

Zahl der Opfer steigt

Ein Sprecher der Polizei berichtete am frühen Samstagmorgen, dass zumindest 128 Menschen im Zuge des starken Bebens gestorben seien. Außerdem seien Dutzende weitere Menschen verletzt worden. Die Opferzahlen dürften noch steigen, zumal aus mehreren von der Außenwelt abgeschnittenen Gebieten zunächst keine bestätigten Angaben vorlagen. "Wir haben Berichte, wonach viele Menschen unter Trümmern begraben sind", sagte der Verwaltungsvertreter Harischandra Sharma aus dem Distrikt Jajarkot.

Schon kurz nach dem Beben hätten demnach in einigen betroffenen Orten die Rettungsarbeiten begonnen. Andere Orte hätten die Helfer hingegen zunächst nicht erreichen können, weil Straßen durch Erdrutsche blockiert waren. Der nepalesische Premierminister Pushpa Kamal Dahal schrieb auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter), dass Rettungsteams auf dem Weg seien.

Bis nach Indien spürbar

Laut einem Bericht der "Times of India" war das Beben bis nach Neu Delhi in Indien zu spüren. Auf Social-Media-Videos war zu sehen, wie Menschen auf die Straßen flüchteten. Die Himalaya-Region, in der auch Nepal liegt, ist geologisch äußerst aktiv. Dort schiebt sich die Indische Kontinentalplatte mit einer Geschwindigkeit von etwa zwei Zentimetern pro Jahr unter die Eurasische Platte - was immer wieder zu starken Beben führt.

Vor rund acht Jahren - im Frühjahr 2015 - hatte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 (nach nepalesischen Angaben: 7,6) die Gegend um die Hauptstadt Kathmandu erschüttert. Die Zahl der Toten stieg damals auf um die 9.000. Millionen Menschen wurden obdachlos.

(APA/DS)

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