Erneut Schlepper-Unfall

Im Burgenland

(18.09.2022) Die Serie der Vorfälle mit Schleppern im Burgenland setzt sich fort. Sonntagfrüh ist ein mit 15 Flüchtlingen besetzter Van bei Wallern (Bezirk Neusiedl am See) in eine Baumgruppe gekracht, zwei der Migranten wurden schwer verletzt. Der Fahrer, ein Rumäne, wurde festgenommen. Einer Bundesheerpatrouille war auf der L205 nahe der Grenze zu Ungarn kurz vor 6.30 Uhr ein verdächtiges Fahrzeug aufgefallen. Beim Versuch, den Lenker anzuhalten, habe dieser beschleunigt.

In einer Kurze ist er von der Straße abgekommen, berichtete Helmut Marban, Sprecher des Landespolizeikommandos Burgenland. Im stark überfüllten Wagen befanden sich 15 Männer aus Indien, Pakistan und Afghanistan sowie der Lenker. Die Soldaten leisteten Erste Hilfe.

Die Verletzten wurden nach Eintreffen der Rettungskräfte in mehrere Spitäler gebracht. Einen Insassen mit schweren Blessuren flog der "Christophorus 3" laut Landessicherheitszentrale ins Krankenhaus Eisenstadt. Ein weiterer Schwerverletzter wurde vom "Christophorus 9" ins Krankenhaus Wiener Neustadt transportiert. Jeweils drei Personen wurden mit leichten Blessuren in die Kliniken nach Kittsee und ins niederösterreichische Hainburg (Bezirk Bruck a.d. Leitha) sowie in die Unfallambulanzen der Spitäler Frauenkirchen und Wiener Neustadt in Niederösterreich gebracht. Zwei weitere Leichtverletzte wurden im Spital Eisenstadt ambulant behandelt. Im Einsatz standen auch die Feuerwehren Pamhagen und Apetlon. Der 1979 geborene mutmaßliche Schepper wird laut Polizei einvernommen.

Die SPÖ Burgenland kritisierte in einer Aussendung Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) und die Sicherheitspolitik der ÖVP. Landesgeschäftsführer Roland Fürst forderte angesichts des neuen Vorfalls einmal mehr Asylzentren außerhalb Europas und Abschiebeabkommen mit den Herkunftsländern.

Das Burgenland ist in den vergangenen Jahren mehrmals Schauplatz von Vorfällen mit Schleppertransporten gewesen. Erst am 13. August waren drei Flüchtlinge bei einem Unfall mit einem Kastenwagen auf der Nordostautobahn (A6) im Nordburgenland getötet und 17 Migranten teils schwer verletzt worden. Der Lenker, ein 30-jähriger Russe, befindet sich in U-Haft.

(APA/CD)

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