Erster Terroristen-Prozess in Krems

Riesen-Aufregung um den ersten Terror-Prozess in Österreich. Heute steht in Niederösterreich der mutmaßliche Dschihadist Magomed Z. vor Gericht. Das Landesgericht Krems wird deshalb zur Hochsicherheitszone. Der tschetschnische Asylwerber soll 2013 in Syrien für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ gekämpft und eine Kriegsausbildung bekommen haben. Dann ist der 30-Jährige zurückgekommen.

Sein Mandant wollte in Syrien nur den Flüchtlingen helfen, er ist nämlich eigentlich quasi blind, sagt der Anwalt Wolfgang Blaschitz:
“Man nennt das offenbar Einäugigkeit. Ohne Brille ist es unmöglich, dass er eine Kampfausbildung erhält. Mit Brille ist es stark eingeschränkt möglich. Eine Hilfe für den IS ist mein Mandant, selbst wenn er es gewollt hätte, ganz sicher nicht gewesen.“

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