Explosionen auf Krim-Brücke

Zwei Tote gemeldet

(17.07.2023) Auf der Krim-Brücke ist der Verkehr in der Nacht auf Montag aufgrund einer "Notfall-Situation" zum Erliegen gekommen. Das schrieb der von Russland eingesetzte Gouverneur Sergei Aksjonow auf Telegram. Russische und ukrainische Medien berichtete, dass auf der Brücke, die die Halbinsel Krim mit der russischen Region Krasnodar verbindet, zuvor Explosionen zu hören waren. Zwei Menschen wurden laut russischen Angaben getötet, ein Mädchen - das seine Eltern verlor - verletzt.

Der russische Telegram-Kanal "Graue Zone", der mit der Söldnergruppe Wagner in Verbindung gebracht wird, berichtet von zwei Einschlägen auf die Krim-Brücke um 3:04 Uhr und 3:20 Uhr (Ortszeit). Die auf dem Kanal veröffentlichten Aufnahmen zeigen mindestens ein beschädigtes Brückenteil. Das Ausmaß der offenbar auf der Auto-Spur entstandenen Schäden war zunächst noch nicht absehbar. Die ebenfalls über die Brücke verlaufende Bahnstrecke dürfte nicht gröber beschädigt worden sein. Wie Aksjonow später schrieb, sollte der Zugverkehr am Vormittag wieder aufgenommen werden.

Der Gouverneur sprach von einem Vorfall am 145. Pfeiler der Brücke. Die Strafverfolgungsbehörden und alle zuständigen Dienststellen seien im Einsatz. Es würden Maßnahmen ergriffen, um die Situation wiederherzustellen. Auch der Fährverkehr in der Straße von Kertsch wurde eingestellt. Aksjonow forderte die Bewohner auf, Ruhe zu bewahren. Bewohner der Region und Touristen sollten aus Sicherheitsgründen einen alternativen Landweg durch die von Russland besetzten Regionen in der Südukraine wählen. Die beiden Todesfälle wurden vom Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, gemeldet. Die Opfer stammten demnach aus der russischen Region.

Die Ukraine hatte in der Vergangenheit wiederholt mit Angriffen auf die 19 Kilometer lange Kertsch-Brücke gedroht, die ein wichtiger Versorgungs- und Nachschubweg auch für die russischen Truppen auf der Krim ist. Im Oktober 2022 war die Brücke bei einer Explosion schwer beschädigt worden, wurde aber danach wieder repariert. Ende Mai räumte der ukrainische Geheimdienst erstmals eine Beteiligung an der Explosion ein.

Kiew hat angekündigt, die Krim zurückerobern zu wollen. Trotz der angespannten Sicherheitslage und langer Kontrollen zieht es russische Urlauber Medienberichten aus Russland zufolge wieder in großer Zahl auf die Halbinsel, die für Urlauber nur per Bahn oder Auto erreichbar ist.

(apa)

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