Fettsüchtige Tochter (16) tot

Eltern vor Gericht

(26.04.2022) Den Eltern einer 16-Jährigen wird vorgeworfen, für den Tod ihrer Tochter verantwortlich zu sein. Grund dafür ist, dass sie sich nicht genug um die Gesundheit des Mädchens gekümmert haben.

Kaylea Titford (16) aus Newtown in Großbritannien ist am 10. Oktober 2020 gestorben und ist von ihrer Mutter tot im Bett gefunden worden. Die Todesursache waren gesundheitliche Probleme, die mit der Fettsucht der Teenagerin zusammenhingen. Mutter Sarah Lloyd-Jones (39) und Vater Alun Titford (44) werden jetzt für ihren Tod verantwortlich gemacht. Ein Gerichtsverfahren für beide Elternteile hätte am 14. April stattfinden sollen, allerdings ist nur die Mutter erschienen. Sie ist vorübergehend auf Kaution freigelassen worden. Der Vater ist am Abend vor dem Gerichtsverfahren in ein Krankenhaus eingeliefert worden und hat deshalb nicht am Verfahren teilnehmen können.

Sie wurden wegen grob fahrlässiger Tötung und der Verursachung oder Zulassung des Todes eines Kindes oder einer gefährdeten Person angeklagt. Die beiden Eltern sollen sich zwischen 24. März und dem 11. Oktober nicht genug um die Ernährungsbedürfnisse der jungen Kaylea gekümmert haben. Das hat dann zu ihrer krankhaften Fettleibigkeit geführt. Außerdem wird ihnen vorgeworfen, sich nicht darum gekümmert zu haben, dass ihre Tochter genug Bewegung bekommt und, dass sie in einem hygienischen Zustand und in einer hygienischen Umgebung ist. Auch die körperliche Gesundheit soll vernachlässigt worden sein und angemessene medizinische Hilfe soll nicht in Anspruch genommen worden sein.

Als genaue Todesursache wurden „Entzündungen und Infektionen in ausgedehnten Bereichen mit Geschwüren infolge von Fettleibigkeit und deren Komplikationen bei einem Mädchen mit Spina bifida und Hydrocephalus (Wasserkopf, Anm.)“ angegeben. Spina Befida wird oft auch als offener Rücken bezeichnet. Kaylea hatte in ihrem Leben immer wieder mit medizinischen Problemen zu kämpfen. Deshalb hat sie sich nur sehr eingeschränkt bewegen können. Auch wenn Kayleas Tod natürlich war, muss er nicht zwingend als natürlich angesehen werden, so der Gerichtsmediziner. Das wird so gehandhabt, wenn es Verdacht darauf gibt, dass eine andere Person an dem Tod schuld ist oder dazu beigetragen hat, dass der natürliche Tod eintritt.

(MR)

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