Filmfest: "Crossing Europe"

Mit Ibiza-Affäre Movie

(28.04.2021) Die Österreich-Premiere der Doku "Hinter den Schlagzeilen" über die Reporter der "Süddeutschen Zeitung", die die Ibizaaffäre aufgedeckt haben, ist eines der Highlights im Programm des Linzer Filmfestivals "Crossing Europe" von 1. bis 6. Juni. Zur Eröffnung gibt es eine Roboter-Mensch-Beziehungsstory und mehrere Beiträge zur jüngeren Geschichte - von einer Spurensuche in der KZ-Region Gusen über kirchliche Gewissenskonflikte in der CSSR bis hin zur Schließung der Balkanroute.

Von Ibiza über Populismus zu Fake News

Drei Filme im Festivalprogramm befassen sich mit dem Spannungsfeld von Politik und Journalismus in Zeiten von Populismus und Fake News. Der aktuellste davon ist die Ibiza-Doku "Hinter den Schlagzeilen". Im Politthriller "La Mort de Guillem" widmet sich der spanische Regisseur Carlos Marques-Marcet dem Mord an einem jungen Antifaschisten in den 1990er-Jahren. Und Thomas Imbach befasst sich in "Nemesis" mit Ausländerfeindlichkeit und Migrationspolitik in der Schweiz.

Insgesamt bietet Crossing Europe heuer rund 120 Spiel- und Dokumentarfilme aus 40 Ländern. Zudem werden von 6. Juni bis 6. Juli zehn Streifen als Streaming-Angebot via KINO VOD CLUB angeboten. Für Festivalleiterin und Mitbegründerin Christine Dollhofer ist es das letzte Festival, sie wechselt an die Spitze des Filmfonds Wien. Eine neue Festivalleitung soll bis zum Frühherbst feststehen.

(fd/apa)

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