Finnland ist bei der NATO!

Es ist beschlossen!

(04.04.2023) Wirds jetzt sicherer? Finnland ist unter dem Eindruck des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine der NATO beigetreten. Außenminister Pekka Haavisto übergab am Dienstag im NATO-Hauptquartier in Brüssel die Beitrittsurkunde seines Landes an US-Außenminister Antony Blinken, der sie am Gründungsort des Verteidigungsbündnisses in Washington verwahren wird. Damit wurde der Aufnahmeprozess endgültig abgeschlossen. Kurz danach wurde vor dem NATO-Hauptquartier erstmals die finnische Flagge gehisst.

"Mit Erhalt dieser Beitrittsurkunde können wir jetzt erklären, dass Finnland das 31. Mitglied des Nordatlantikvertrags ist", sagte Blinken, ehe Applaus aufbrandete. Wie NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach Blinken von einem "historischen Tag". "31 Flaggen wehen zusammen als Symbol für unsere Einheit und unsere Solidarität", sagte Stoltenberg während der feierlichen Zeremonie. Finnlands Beitritt sende die klare Botschaft, dass jede Nation selbst bestimmen könne, welchen Weg sie gehen wolle. Die Tür der NATO bleibe offen, niemand könne sie mit Gewalt schließen. Stoltenberg schloss mit den Worten: "Alle für einen und einer für alle." An der Zeremonie nahmen neben dem finnischen Präsidenten Sauli Niinistö auch die Außenminister der NATO-Staaten teil.

Niinistö bezeichnete den NATO-Beitritt seines Landes als Beginn einer neuen Ära. Die Zeit der militärischen Bündnisfreiheit seines Landes sei nun zu Ende gegangen, erklärte das finnische Staatsoberhaupt am Dienstag unmittelbar nach dem vollzogenen Beitritt. "Eine neue Ära beginnt." Auf einer Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Stoltenberg in Brüssel sagte er: "Es ist ein großartiger Tag für Finnland." Die NATO-Mitgliedschaft verschaffe Finnland Sicherheit, gleichzeitig werde auch die Verteidigungsallianz durch die Mitgliedschaft sicherer, sagte Niinistö. "Finnland, das der Sicherheit aller NATO-Mitgliedstaaten verpflichtet ist, wird ein zuverlässiger Verbündeter sein, der die regionale Stabilität stärkt." Die finnische Mitgliedschaft richte sich gegen niemanden.

Stoltenberg und Blinken sprachen von einem "historischen Tag" für die NATO und für Finnland. Die deutsche Außenminister Annalena Baerbock sprach von einem "Tag der Freude", weil die NATO mit Finnland "stärker" werde. Zugleich äußerte sie ihr Bedauern, dass nicht auch Schweden beitreten konnte. US-Präsident Joe Biden begrüßte den finnischen NATO-Beitritt ebenfalls. "Heute sind wir vereinter denn je. Und zusammen - gestärkt durch unseren neuesten Alliierten Finnland - werden wir weiterhin die transatlantische Sicherheit erhalten, jeden Zoll des NATO-Territoriums verteidigen und allen Herausforderungen begegnen, die sich uns stellen", teilte Biden heute mit.

(fd/apa)

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