Flugabwehr zerstört

Bub (6) getötet

(14.09.2023) Wieder gegenseitige Drohnenangriffe! Bei einem Drohnenangriff auf die seit 2014 von Russland annektierte Krim hat es laut Medienberichten nahe der Großstadt Jewpatorija schwere Explosionen gegeben. Nach Angaben aus ukrainischen Geheimdienstkreisen wurde ein russisches Flugabwehrsystem zerstört. Russland attackierte die Ukraine nach Angaben des ukrainischen Militärs in der Nacht ebenfalls erneut mit Drohnen. Bei einem russischen Artillerieangriff in der Südukraine wurde nach Angaben der Behörden ein Kind getötet.

Ein sechsjähriger Bub sei durch russischen Beschuss in dem Dorf Nowodmytriwka in der Region Cherson ums Leben bekommen, teilte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Sein 13-jähriger Bruder und drei weitere Personen seien verletzt worden. Die Granaten hätten ein Privathaus und das umliegende Grundstück getroffen.

Getroffen worden sei auf der Krim ein modernes Flugabwehrsystem vom Typ S-400 Triumf, teilte die "Ukrajinska Prawda" am Donnerstag unter Berufung auf eine Quelle beim ukrainischen Geheimdienst mit. Das Waffensystem S-400 soll umgerechnet 1,1 Milliarden Euro kosten. Das russische Militär hat den Treffer bisher nicht bestätigt, sondern lediglich den Abschuss von elf Drohnen gemeldet.

Anrainer hatten in den Nachtstunden die Explosionen gefilmt. Auf den Bildern und Videos ist aus großer Entfernung eine hohe Feuersäule am dunklen Himmel zu erkennen. Jewpatorija liegt an der Westküste der Krim und gilt als Kurort. Nach Angaben der Pressesprecherin der Heeresstelle "Süd" in der ukrainischen Armee, Natalja Humenjuk, befinden sich in der Gegend aber auch mehrere Militärobjekte. Diese seien ins Visier genommen worden, teilte sie mit.

Angriff auf Patrouillenboot

Darüber hinaus ist russischen Angaben nach auch die "Sergej Kotow", ein Patrouillenboot der Schwarzmeerflotte, von Wasserdrohnen attackiert worden. Dieser Angriff sei abgewehrt, alle fünf für die Attacke genutzten unbemannten Wasserfahrzeuge zerstört worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

22 Drohnen unterwegs

Die ukrainische Luftwaffe teilte indes mit, dass 17 von 22 russischen Drohnen abgefangen worden seien, die Gebiete im Süden, Norden und in der Landesmitte angegriffen hätten. Dabei habe es sich um Kamikaze-Drohnen des iranischen Typs Shahed gehandelt, teilte die ukrainische Luftwaffe auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Kriegswerft in Sewastopol angegriffen

Erst am Mittwoch hatte die Ukraine mit Marschflugkörpern eine Kriegswerft in Sewastopol angegriffen und dabei neben den Docks auch ein großes Landungsschiff und ein U-Boot getroffen. Experten gehen nach Ansicht der Bilder von einem Totalschaden am Landungsschiff aus. Die Krim ist wichtig für den Nachschub der russischen Invasionstruppen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat wiederholt erklärt, Ziel sei es, nicht nur die russisch besetzten Gebiete auf dem Festland, sondern auch die Krim wieder unter ukrainische Kontrolle zu bringen.

(fd/apa)

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