Flugmodus nicht an: Autsch!

Jetzt wird es mega-teuer

(16.01.2020) Ein "Virgin Atlantic"- Flug mit Folgen: Eine Frau aus London ist in die Karibik geflogen und hat dabei vergessen, ihr Handy in den Flugmodus zu schalten. Das wird ihr mit Sicherheit nicht mehr passieren. Nicht nach dem Blick auf die Handy-Rechnung.

Ein teures "Hoppala"

Krasse 1.280 Euro muss die Britin zahlen, weil sich ihr Smartphone im Handgepäck mit dem Netzwerk des Flugzeugs verbunden hat. Sie erzählt dem britischen "Guardian", dass sie ihr Handy nicht benutzt hat, um zu telefonieren. Direkt nach der Landung hat sie auch keine SMS erhalten, in der ihr die Gebühren für den Auslandsaufenthalt erklärt worden sind.

Wenn du unabsichtlich außerhalb der EU im Netz surfst oder telefonierst, kostet dich das normalerweise um die 50 Euro. Das Problem in diesem Fall ist aber nicht das Surfen auf Barbados gewesen, sondern die Verbindung mit dem Satelliten-Netzwerk des Flugzeuges. Dieses ist von der EU-Gesetzgebung ausgeschlossen.

Richtig hohe Preise

Hätte die Frau zumindest das Datenroaming deaktiviert, wäre die Story für den Kontostand besser ausgegangen. Im Hintergrund sind also zahlreiche Hintergrund-Aktualisierungen durchgeführt worden. Noch dazu gibt es im britischen Markt nur zwei Anbieter für Internet über den Wolken. Deshalb sind die Preise auch dementsprechend teuer. Ein MB Internetdaten hat bei diesem Flug mit dem Anbieter "AeroMobile" rund neun Euro gekostet.

Die Britin ist extrem verärgert und plant, eine Beschwerde beim Bürgerbeauftragten für Kommunikation einzureichen.

(mt/ 16.01.20)

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