Forscher sitzt fest

1000 Meter tief

(07.09.2023) Einsatzkräfte in der Türkei versuchen den fünften Tag in Folge, einen schwer erkrankten US-Höhlenforscher aus rund 1.000 Meter Tiefe zu befreien. Seit Sonntag arbeiteten rund 150 Helfer daran, den Mann aus der Morca-Höhle in der Südtürkei zu bergen, sagte Yaman Özakin, Sprecher des türkischen Verbandes der Höhlenforscher, am heutigen Donnerstag. Auf X sieht man Teile der Höhle, in der der Forscher festsitzt.

Der etwa 40 Jahre alte Mann sei Teil eines internationalen Forschungsteams, das die dritttiefste Höhle der Türkei erkunde. Während der Expedition habe er in 1.250 Metern Tiefe eine Magenblutung erlitten. Seine Kollegen hätten es geschafft, ihn in das Lager in 1.000 Metern Tiefe zu bringen, eine Bergung gestalte sich aber als äußerst schwierig. Er müsse mit einer speziellen Vorrichtung herausgebracht werden, die aber nicht durch die engen Höhlengänge passe. Derzeit sprengten Einsatzkräfte die engen Stellen auf.

Bluttransfusion erhalten

Dem Höhlenverband zufolge sind inzwischen Ärzte zu dem US-Amerikaner vorgedrungen und es bestehe telefonischer Kontakt. Er habe bisher eine Bluttransfusion erhalten. An der Rettung seien unter anderem Teams aus Ungarn und Italien beteiligt, deutsche Helfer in Alarmbereitschaft. Nach Einschätzung von Özakin wird es aber noch etwa zwei Wochen dauern, bis der Höhlenforscher herausgebracht werden kann.

(fd/apa)

Bauarbeiter finden Gold

Millionenfund

Straße von Hormuz US-Gebiet?

Trump will Meeresenge

Dürre: Bauern warten auf Hilfe

Regierung weiter uneinig

Smart- oder Stalker-Glasses?

NGO zeigt Meta an

Update zum Horror-Flug

Grund für Fensterbruch bekannt

Delfin in Canal Grande

Achtung beim Bootsfahren!

Kühe auf Autobahn

Tiere auf A13 entwischt

Ätna sorgt für Chaos

Flughafen Catania gesperrt