FPÖ-Wahlbeisitzer streiken

Wegen FFP2-Masken

(25.09.2022) Am Sonntag wählt Tirol einen neuen Landtag. Viel Aufregung gibt es jetzt aber um etwas anderes: Die Maskenpflicht im Wahllokal. In Zirl im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land sollen Wahlbeisitzerinnen und Wahlbeisitzer eine FFP-2 Maske tragen – für Parteifunktionäre basiert die Regel jetzt doch auf Freiwilligkeit. Die Wahlbeisitzer der FPÖ wollen aber streiken.

Die FFP2-Maske soll eine vorbeugende Schutzmaßnahme sein, so der Zirler SPÖ-Bürgermeister Thomas Öfner zur „Krone“. Denn in zwei Wochen ist die Bundespräsidentschaftswahl. Es solle kein Cluster riskiert werden. Auch wenn der Verfassungsdienst festgestellt hat, dass für Parteifunktionäre keine Maskenpflicht verhängt werden darf, halten sich laut Öfner alle Anwesenden aus Solidarität daran.

Die Freiheitlichen regt die Maßnahme allerdings so auf, dass die Wahlbeisitzerinnen und Wahlbeisitzer erst gar nicht aufgetaucht sind. „Wir als FPÖ Zirl haben uns schon sehr darauf gefreut, die Gemeinde Zirl bei dieser Wahl als Beisitzer tatkräftig zu unterstützen“, heißt es in einer Stellungnahme. Aber: „Die Gesundheit unserer Mitglieder liegt uns sehr am Herzen und wir können es nicht verantworten, diese zum Tragen einer Maske über mehrere Stunden zu verpflichten.“

Der Bürgermeister Öfner erklärt im „Krone“-Interview, dass das Tragen der Masken für Wahlbesitzer in der Wahlbehörde einstimmig beschlossen wurde. Die FPÖ wäre zwar eingeladen gewesen, sei aber nicht gekommen. Auf den Ablauf der Wahl habe das Fernbleiben der FPÖ aber keinen Einfluss.

(CD)

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