Frankreich: Mord an Lehrer

Ex-Schüler in Haft

(13.10.2023) In Arras, im Norden Frankreichs, hat heute ein 20-jähriger Mann in einer Schule mit einem Messer einen Lehrer getötet. Laut der Polizei, sind bei dem Angriff ein weiterer Lehrer sowie eine Aufsichtsperson schwer verletzt worden. Es handelt sich um einen mutmaßlich terroristisch motivierten Angriff. Es wurden keine Schülerinnen und Schüler verletzt. Durch seinen Einsatz hat der Lehrer vermutlich Schlimmeres verhindert.

Terrorismus als Tatmotiv

Der französische Präsident Emmanuel Macron ist nach Arras gereist und hat von "barbarischem islamistischen Terrorismus" gesprochen. Laut Medienberichten soll der Verdächtige "Allahu akbar" ("Gott ist groß") gerufen haben.

Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. Der mutmaßliche Attentäter soll auf einer Liste mit Personen, die als Sicherheitsrisiko im Zusammenhang mit radikalem Islamismus gelten, geführt worden sein. Neben dem Hauptverdächtigen ist auch dessen 17-jähriger Bruder laut Polizeiangaben festgenommen worden.

Angriff während Schulbetrieb

"Er hat das Personal in der Kantine angegriffen. Ich wollte dazwischen gehen, da hat er sich gegen mich gerichtet und wollte wissen, ob ich Geschichte- und Geographielehrer sei", berichtete der Lehrer Martin Dousseau, der Philosophie unterrichtet. "Wir haben uns verbarrikadiert, dann ist die Polizei gekommen", sagte er.

Auf Videos, die in Onlinediensten verbreitet wurden, ist ein junger Mann mit einer Waffe in der Hand zu sehen, der auf dem Schulhof mit mehreren anderen Erwachsenen kämpft. Die Polizei rief dazu auf, aus Respekt vor den Angehörigen keine Bilder von der Tat zu verbreiten.

(APA/DS)

Schwimmerin entdeckt Leiche

Toter im Südburgenland

Wieder Schüsse in den USA

Mehrere Tote

Elfjährige schwer verletzt

Unfall in Wien

Österreich gewinnt 3:1!

Gegen Polen

Stromausfälle in Osteuropa

Montenegro, Kroatien & mehr

Waldbrände in der Türkei

Tote und dutzende Verletzte

USA verbietet Kaspersky

Virenschutzsoftware aus RUS

Betrüger locken mit Fake-Jobs

AK warnt vor Gaunern