Frau attackiert Kinder!
Brutaler Angriff in Wiener Öffis!
(25.03.2026) Wien – Brutale Szenen in Wiens Öffis sorgen für Entsetzen: Eine 26-jährige Frau hat innerhalb weniger Wochen zwei Volksschulkinder attackiert. Jetzt wurde sie von einem Gericht in ein forensisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen.
Fußtritt ins Gesicht: Zehnjährige im Spital
Besonders schockierend ist eine Tat vom 15. November 2025 in einer Straßenbahn der Linie O. Eine Zehnjährige saß ruhig und machte Sprachübungen am Handy, als die Frau plötzlich aufstand und dem Kind mit voller Wucht ins Gesicht trat. Der Kopf des Mädchens schlug gegen die Glasscheibe der Straßenbahn. Sie erlitt eine Schädelprellung und musste im Spital behandelt werden.
Auch Achtjährige in S-Bahn attackiert
Bereits am 19. September hatte die Frau in einer Wiener S-Bahn ein achtjähriges Mädchen angegriffen. Sie schlug dem Kind zunächst ihr Handy gegen die Stirn und versetzte ihm anschließend einen Faustschlag ins Gesicht. Das verängstigte Mädchen blieb aus Angst sitzen, wurde von der Täterin sogar noch bespuckt, bevor ein Fahrgast eingriff und half.
Videos zeigen Tat – Fahrgäste greifen ein
Die Angriffe wurden von Überwachungskameras aufgezeichnet und im Gericht gezeigt. Nach der Tat in der Straßenbahn verhinderten Fahrgäste, dass die Frau flüchtet, und hielten sie bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Gericht: Täterin „brandgefährlich“
Ein psychiatrisches Gutachten stellte fest, dass die Frau unter einem psychotischen Schub handelte und zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig war. Das Gericht folgte dieser Einschätzung und ordnete eine unbefristete Unterbringung im Maßnahmenvollzug an. Die Staatsanwaltschaft sprach von einer „brandgefährlichen“ Person, vor der die Bevölkerung geschützt werden müsse.
Täterin zeigt keine Einsicht
Vor Gericht erklärte die 26-Jährige, sie habe geglaubt, das Mädchen wolle ihr etwas wegnehmen. Zudem habe sie sich von Blicken provoziert gefühlt. „Ja, ich war wütend“, sagte sie. Medikamente lehnt sie ab, sie wolle „nach Hause“ und ein Musikstudium beginnen.
Gewalt in Öffis: Sicherheit weiter Thema
Der Fall reiht sich in eine breitere Debatte über Sicherheit im öffentlichen Verkehr ein. Die Wiener Linien setzen bereits auf Videoüberwachung und Sicherheitsteams, dennoch zeigen solche Vorfälle, dass es weiterhin Herausforderungen gibt – besonders bei unvorhersehbaren Gewalttaten durch psychisch kranke Personen.
(fd/apa)