Frau in Wien in Lebensgefahr
nach mutmaßlichem Sexualdelikt
(06.02.2026) Im Zuge einer Wohnungsöffnung im Bereich des Gürtels in Wien-Landstraße am Donnerstagmittag haben Einsatzkräfte eine Frau mit massiven Verletzungen vorgefunden. Die Berufsrettung brachte die 26-Jährige umgehend in ein Spital. Die Ärzte stellten dort Spuren schwerer Gewaltanwendung fest, auch ein Sexualdelikt werde nicht ausgeschlossen, berichtete die Landespolizeidirektion am Freitagvormittag. Die Frau schwebt weiter in Lebensgefahr.
"Sie war grundsätzlich in einem sehr schlechten Allgemeinzustand", sagte ein Sprecher der Berufsrettung der APA über den Einsatz in der Wohnung. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte sei die 26-Jährige bereits dehydriert gewesen und habe verwahrlost gewirkt. "Sie war dementsprechend sehr schlecht ansprechbar", sagte der Sprecher, der jedoch nicht weiter ins Detail zu den Verletzungen der Frau gehen wollte.
Zu dem Einsatz mit Wohnungsöffnung durch die Berufsfeuerwehr war es am Donnerstag gegen 13.00 gekommen. Die Mutter der Frau hatte zuvor Anzeige auf einer Polizeiinspektion in Niederösterreich erstattet, weil sie ihre Tochter nicht erreichen konnte. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt nun in dem Fall.
(mt/apa)